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REISEROUTEN IN PERU

Peru ist ein Land der Kontraste: Regenwald und Wüste, fruchtbare Täler, weiße Sandstrände und schneebedeckte Sechstausender - das alles finden Sie in Peru. Unsere empfohlenen Reiserouten sollen Ihnen einen Anhaltspunkt geben, wie Sie selbst diese Vielfalt entdecken können.

Peru Intensiv - Auf den Spuren der Inka -
Peru: Geheimnisvoller Norden

Anschlussprogramme: Urwald - Inkatrail - Entspannen am Strand - Huaraz / Cordillera Blanca

PERU RUNDREISE - ANSCHLUSSPROGRAMM INKATRAIL, 4 TAGE

Der Inkatrail kann direkt von Cusco oder vom Heiligen Tal der Inka (Yucay, Urubamba, Ollanta) aus gestartet werden. Auf dem gesamten Trail gibt es mehrere Camps, so dass die Übernachtungsorte je nach Verfügung und Reiseveranstalter variieren können.

Tag 1 Inkatrail: Cusco - Huayllabamba

Früh am Morgen verlassen Sie Cusco in Richtung Chilca, wo die Quechua-Träger zur Gruppe stoßen. Die eigentliche Tour beginnt dort mit der Überquerung einer kleinen Brücke über den Urubamba-Fluss. Der Weg folgt nun dem Lauf des Flusses und bevor Sie die Ruinen von Llagtapata, eine Prä-Inka-Siedlung (3.350 m) erreichen, bietet sich Ihnen ein wunderschöner Ausblick auf schneebedeckte Gipfel. Durch das trockene Bett des Flusses Cusichaca erreichen Sie daraufhin die Terrassenfelder und mit Blumen geschmückten Häuser des Dorfes Huayllabamba, das auf Inka- Grundfesten ruht. Von diesem Ort aus können Sie die sensationelle Sicht auf die Urubamba-Gebirgskette mit ihrem spektakulärsten Gipfel genießen. Der Berg Veronica, auch unter seinem Quechua-Namen Wakay Willka ("Heilige Tränen der Fruchtbarkeit") bekannt, ist 5.750 m hoch. Im Camp in Huayllabamba auf 3.000 m Höhe verbringen Sie schließlich die Nacht. Mittag- und Abendessen sind inbegriffen.

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Tag 2 Inkatrail: Huayllabamba - Pacaymayo

Nach dem Frühstück beginnt diese Tagesetappe auf einem steileren Teilstück durch einen dichten Wald mit typischen Andenblumen und begleitet von dem Gesang der Vögel. Mit der Überquerung der beiden Flüsse Llulluchayoc und Huayruru wird die Wanderung nun schwieriger, aber die einmalige Landschaft entschädigt für die Anstrengungen. Der Weg verläuft weiter durch einen Wald, der immer wieder von mit Eis bedeckten Bächlein gekreuzt wird. Während der Tag immer wärmer und die Vegetation entlang des Weges spärlicher wird, nähern Sie sich dem höchsten Punkt des Weges, dem Pass Warmiwañusca ("Tote Frau") mit einer Höhe von 4.270 m. Auf dem Weg zu diesem Pass durchqueren Sie einen Wald mit so genannten Queuna (Polylepis) Bäumen. Diese gefährdete Baumart gehört zu jenen, die in den höchsten Höhen leben können. Nach der Überquerung des Passes wird die Vegetation wieder dichter und grüner und während Sie hier zu Mittag essen, können Sie die spektakuläre Aussicht auf die umliegenden Täler und Berge genießen. Nach einem steilen Abstieg setzen Sie die Route durch sanfte Wiesen mit Wasserfällen, Bächen, Seen und wilden Andenblumen fort. Das Camp für diese Nacht befindet sich auf einer Höhe von 3.350 m am Pacaymayo-Fluss mit seiner Vielzahl von andentypischen Vögeln. Frühstück, Mittag- und Abendessen sind an diesem Tag inbegriffen.

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Tag 3 Inkatrail: Pacaymayo - Wiñaywayna

Aufgeweckt vom Gesang der Vögel erklimmen Sie nun am frühen Morgen die Inka-Treppe zu den Inkaruinen von Runkurakay (3.700 m). Darauf folgt der letzte Anstieg zum Runkurakay Pass (3.850 m) mit seiner wunderschönen Sicht auf kleine Seen, Schluchten und den Pumasillo-Gipfel (6.246 m) in der Vilcabamba-Gebirgskette. Hier beginnt nun ein sanfter Abstieg in eine einzigartige ökologische Zone: ein Übergang in den Regenwald mit einer außergewöhnlichen Vielzahl an Wildtieren, besonders an exotischen Vögeln sowie einem milderen Klima. Nach einem Besuch der Ruinen von Sayacmarca, die das Aobamba-Tal überblicken, führt der Weg weiter durch einen natürlichen Tunnel den schon die Inka benutzten. Nächste Station sind die Phuyupatamarca-Ruinen (3.650 m) mit ihrem Ausblick auf den Urubamba-Fluss und den Berg Salcantay (6.271 m). Dieser Gipfel ist der höchste der Vilcabamba-Gebirgskette und galt als heiliger Berg der Inka. Der Weg wird nun spektakulärer während er zum nächsten Camp führt: mehr als 2.000 Stufen führen eine steile Treppe hinab nach Wiñaywayna (2.900 m), einem wichtigen landwirtschaftlichen und administrativen Zentrum der Inka. Wieder sind Frühstück, Mittag- und Abendessen inbegriffen.

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Tag 4 Inkatrail: Wiñaywayna - Machu Picchu

Nach der Verabschiedung von den Trägern, die nun all das Equipment zurück nach Cusco transportieren, geht es weiter durch den Nebelwald wo der Dschungel dichter und grüner wird. Eine Vielzahl bunter Orchideen säumt den Pfad. Wieder bieten sich spektakuläre Aussichten auf den Urubamba-Fluss und die umliegenden Berge. Am Intipunku ("Sonnentor") angekommen wird pausiert, um genug Zeit für einen ersten Eindruck des weltberühmten Machu Picchu ("Alter Berg") zu haben. Vom Intipunku aus ist es nun nur noch eine kurze Wanderung hinunter bis nach Machu Picchu (2.475 m). Wenn nach der Führung durch die Ruinen Zeit dafür bleibt, können Sie noch den Huayna Picchu ("Junger Berg", 2.700 m) erklimmen, um eine weitere einzigartige Aussicht auf Machu Picchu zu haben. Am frühen Nachmittag erfolgt die Weiterfahrt per Bus nach Aguas Calientes, von wo aus Sie den Zug nehmen. Die Fahrt führt durch das wunderschöne Urubamba-Flusstal. Die Tour endet schließlich in Ollantaytambo oder Cusco, von wo aus Sie abgeholt und zu Ihrem Hotel gebracht werden. Frühstück ist an diesem letzten Tag inbegriffen.

Es besteht auch die Möglichkeit noch einen weiteren Tag in Machu Picchu zu verbringen und den Zug erst am nächsten Tag zurück nach Cusco zu nehmen.

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Winay Wayna