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Die Überreste der Hauptstadt des einst mächtigen Chimú-Reiches
(1000 bis 1450 n. Chr), Chan Chan, befinden sich nur 6 km außerhalb
von Trujillo auf dem Weg nach Huanchaco. Chan Chan war zu seiner
Zeit die größte Lehmziegelstadt der Welt und Sitz der
Chimú-Kultur zwischen dem 12. und dem 15. Jahrhundert. Die
Stadt beherbergte bis zu 60.000 Menschen auf einer Fläche von
insgesamt 20 Kilometern. Die ehemalige Siedlung besteht aus 10 "Ciudadelas"
(Zitadellen), die auf Grund ihrer enormen Größe so genannt
werden. Die Cuidadela Rivero beispielsweise umfasst 8,7 Hektar,
die größte, die Ciutadela gran Chimú sogar 22,1
Hektar. Der Name der Stadt bedeutete in der alten Mocha-Sprache
"Sonne-Sonne". Die archäologische Fundstätte
wurde 1986 zum Weltkulturerbe erklärt. Heute sind auf über
sieben Quadratkilometern Wohnstätten, Werkstätten, Labyrinthe,
Mauern und uralte Wege der einflussreichen Kultur aus der Vor-Inka-Zeit
zu sehen. Die Besichtigung der Ruinen ist ein Muss, noch heute spürt
man die ehemalige Macht und Bedeutung dieser Stadt.
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Die sehenswerte Anlage Huaca del Arco Iris - Regenbogenpyramide
- wird auch Huaca del Dragon - Drachenpyramide - genannt und liegt
fünf Kilometer nordwestlich von Trujillo. Die Wände dieser
beeindruckenden zeremoniellen Stätte der Chimú-Kultur
sind mit Regenbogenreliefs und farbigen Figuren verziert.
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| HUACA
DEL SOL Y DE LA LUNA - SONNEN- UND MONPYRAMIDE |
Die Sonnen- und die Mondpyramide sind Zeugnisse der um einiges
älteren Moche-Kultur (200 bis 800 n. Chr), die ebenfalls in
dieser Region herrschten. Die Sonnenpyramide mit einer Grundfläche
von 345 x 160 m wurde einst aus Millionen von typischen Adobe-Lehmziegel
erbaut. Farbenprächtige Reliefs machen diese beiden Bauwerke
zu einer unbedingt sehenswerten Attraktion. Die archäologischen
Arbeiten laufen derweil stetig weiter, so kann man hier zum Teil
Wandreliefs bestaunen, die erst wenige Wochen zuvor freigelegt wurden.
Empfehlenswert ist ein Besuch am Morgen, da Nachmittags Sandstürme
eine Besichtigung oft erschweren.
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Auch unter Peruanern ist dieses Fischerdorf einige Kilometer von
Chan Chan entfernt ein beliebter Bade- und Erholungsort. In Huanchaco
können Sie nicht nur am Kai die berühmten Schilfrohrpferdchen
(Binsenboote) beobachten, die von den Menschen der Moche-Kultur
seit mehr als 1.000 Jahren zum Fischen benutzt werden, sondern auch
hervorragend in einem der vielen Fischrestaurants essen. Von der
Kirche im Kolonialstil auf dem Hügel über dem Dorf hat
man einen schönen Blick über das Meer. Anfahrt: 13 km
nordwestlich von Trujillo, mit Kleinbus oder Taxi zu erreichen.
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Die Huaca El Brujo etwa 60 km nördlich von Trujillo ist eine
2 km² große Ruinenanlage, die derzeit aus drei Tempelpyramiden
besteht. Die Ausgrabungen am Ruinenkomplex aus der Lambayeque- und
Mochica-Kultur sind noch in vollem Gange. Im Jahre 2006 sorgte El
Brujo für Schlagzeilen: Archäologen gruben eine gut erhaltene
weibliche Herrscher-Mumie aus der Mochica-Kultur aus, die vor Allem
durch ihre Grabbeigaben, ihren kostbaren Schmuck und ihre Tätowierungen
an Armen und Beinen beeindruckte. Ab Mitte 2007 wird die berühmte
"Señora de Cao", wie die Mumie liebevoll genannt
wird, in einem Museum direkt an der Huaca El Brujo zu sehen sein.
Mehr über den spektakulären Fund der "Señora
de Cao" können
Sie hier nachlesen.
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