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Anreise
Flug: tägliche Linienflüge Lima - Juliaca (über Arequipa,
1 h 45 min)
Bus: tägliche Busverbindungen nach Cusco (6 h), Arequipa (6
h), La Paz (6–8 h)
Bahn: montags, mittwoch, - samstags ab Cusco (10 h), Arequipa -
Puno nur auf Anfrage für Gruppen und Charter (10 h)
Reisezeit
Ganzjährig. Empfohlene Reisezeit: April bis November. In Puno
ist es das ganze Jahr über relativ kalt. Besonders in der Trockenzeit
kann die Temperatur bis unter den Gefrierpunkt sinken.
Aktivitäten
Hauptattraktion ist der Titicacasee. Die meisten Ausflüge
gehen per Boot zu den schwimmenden Inseln der Uros, nach Taquile
und Amantani oder zur Suasi-Insel. Auf den Inseln kann man sehr
schön wandern. Es gibt außerdem die Möglichkeit,
mit dem Kajak den Titicacasee zu erkunden. Für Kletterfreunde
bietet die Gegend von Puno die Gelegenheit, vor einem beeindruckenden
Panorama zu klettern.
Ein Viertel der Fläche des Sees ist als Nationalreservat geschützt
und landschaftlich besonders schön.
Feste
Fiesta de la Diablada, mindestens 2 Tage im Februar. Unter
Anderem Vorführung verschiedener traditioneller Tänze
aus Puno und Umgebung. Puno gilt auch als die Hauptstadt der Folklore
Perus, fast jeden Monat wird zu verschiedenen Anlässen auf
den Straßen getanzt und musiziert.
Unterkunft
TOP
Höhe: 3.860 m
Einwohnerzahl: etwa 100.000
Die Stadt ist Ausgangspunkt für fantastische Bootstouren auf
dem Titicacasee. In der Umgebung Punos entführen die monumentalen
Grabtürme Sillustani den Besucher in die Zeit des geheimnisvollen
Collas-Volkes. Puno, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, wurde
1668 gegründet und ist heute ein wichtiges Handelszentrum am
Titicacasee, denn von hier aus fahren die Boote zu den Inseln Amatani
und Taquile. Zu den Markttagen kommen die Menschen aus der Region
um ihre Waren anzubieten. Zudem gilt die Region als wichtiges landwirtschaftliches
Zentrum Perus. Puno ist berühmt für seine Feste. Vor Allem
die Fiesta de la Diabladas im Februar zieht Besucher aus Nah und
Fern an. In der Region Puno leben viele ethnische Gruppen, wovon
die Nachkommen der Aymara mit 300.000 Menschen die größte
Gruppe bildet. In Puno und Umgebung wird deshalb neben Spanisch
auch Aymara gesprochen. Puno gilt als die Wiege der Inkakultur.
Einer Legende nach stieg der erste Inka aus dem Titicacasee, um
nach göttlichem Befehl das Inkareich zu gründen.
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| SEHENSWÜRDIGKEITEN
IN PUNO |
Kathedrale
Sie liegt am Hauptplatz (Plaza de Armas) von Puno; dieses herrliche
Bauwerk aus dem Jahre 1754 ist architektonisch sehr interessant.
Ein Besuch lohnt sich.
Museum Carlos Dreyer
In dem kleinen Museum werden wertvolle Keramiken, Webarbeiten, Stoffe
und Gebrauchsgegenstände aus verschiedenen Materialien aus
der Prä-Inka-Epoche ausgestellt. Dabei handelt es sich zu meist
um Gegenstände der Tiahuanaco Kultur.
Adresse: Esquina Conde de Lemos y Jr. Deustua 289 - Puno.Tel:
(051) 35-5232
Die Grabtürme in Sillustani
Rund 30 Kilometer von Puno entfernt befindet sich eine der beeindruckendsten
archäologischen Stätten in Peru: die so genannten Chullpas
von Sillustani. Auf rund 3900 Metern über dem Meeresspiegel
ragen die Chullpas - Grabtürme auf Quechua -, aus der Zeit
der Colla Kultur empor. Insgesamt sind es 35 Grabtürme, die
sich auf einer Fläche von fast 150 Hektar erstrecken, leider
sind aber die wenigsten von ihnen vollständig erhalten. Die
bis zu 12 Meter hohen Chullpas wurden mit großer Präzision
erbaut, in der die damaligen astronomischen Kenntnisse mit einbezogen
wurden.
In jedem einzelnen Grabturm wurden menschliche Überreste gefunden.
Für die Collas war Sillustani ein heiliger Ort. Dies ist auch
der Grund, warum in den Chullpas nur die hoch angesehenen Persönlichkeiten
und dessen Familien bestattet wurden. Meist wurden die Verstorbenen
mit einem Teil ihres Hab und Guts beerdigt. Auf einigen Steinen
der Chullpa, meist am Kopf des Turmes, kann man Abbildungen von
Eidechsen finden, die ein Symbol für das Leben sind. Bei fast
allen Grabtürmen zeigen die kleinen Öffnungen Richtung
Osten, dem Sonnenaufgang entgegen.
Die Inka nutzten die Zwietracht zwischen den Collas und den benachbartem
Stamm der Lupacas, um das gesamte Gebiet zu erobern. Sie übernahmen
auch die Chullpas und die dazugehörigen Rituale für ihre
eigenen Beisetzungen. Deswegen sind ein Teil der Chullpas auch den
Inka zu zusprechen, die diese jedoch nicht in ihrer rundlichen Form
beibehielten, sondern in einer viereckigen Form neu erbaut haben.
Das besondere an diesem Ort ist auch die Umgebung. Neben einem See
gelegen, lohnt sich der Besuch vor Allem am späten Nachmittag,
wenn die Sonne langsam untergeht und das Gebiet in eine geheimnisvolle
Atmosphäre getaucht wird. Um diesen besonderen Ort zu bewahren,
steht das Gebiet um Sillustani und dem Umayo-See unter Naturschutz.
Touren sind ab Puno buchbar.
Adresse: Complejo Arqueológico de Sillustani, Atuncolla,
Puno
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Reiseziele Hochland
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