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Etwa 30 Kilometer südlich von Lima liegt das
Lurín Tal. Dieses fruchtbare Tal zählt zu den schönsten
in der Umgebung Limas. Hier wechseln Erdbeerfelder, Weinanbau und
Maisfelder auf der fruchtbaren Erde in der Nähe des Rio Lurín.
Seit dem 9. Jahrhundert liegt hier ein Wallfahrtsort und eines der
wichtigsten kulturellen Zentren der damaligen Gesellschaften: Pachacamac.
Die Tempelanlage und das Orakel des Weltschöpfers Pachacamac
waren Zielpunkt für Fragen jeder Art. In Scharen pilgerten
die Menschen in prä-hispanischen Zeiten zu der heiligen Stätte.
Im 15. Jahrhundert eroberten die Inka Pachacamac und errichteten
ein Sonnenheiligtum, ebenfalls in Form einer Pyramide. Die Ruinen
von Pachacamac sind heute recht gut erhalten, allerdings kann man
nach der Plünderung durch die Spanier im Museum neben der Anlage
weniger Gold als viel mehr eine Anzahl an Stoffen und Keramiken
besichtigen.
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Noch gibt es viele Lücken im Wissen um die älteste Stadt
ganz Amerikas (circa 2900 v. Chr.). Wo genau ihre Einwohner die
Toten begruben, beispielsweise, ist noch unbekannt - noch hat man
den zur Siedlung gehörenden Friedhof nicht gefunden. Die erst
1989 entdeckte Fundstelle gilt als die älteste Stadt des ganzen
amerikanischen Kontinentes und stellt somit ein hochinteressantes
archäologisches Gebiet dar. Wer derzeit die circa vierstündige
Busfahrt von Lima in Richtung Caral wagt, kann sich eines spannenden
Erlebnisses sicher sein. Der Besucher kann in Caral Ausgrabungen
rund um die Pyramiden in der Wüste hautnah miterleben. Sowohl
Archäologen als auch Architekten, die an der Rekonstruktion
Carals arbeiten, teilen hier ihren Wissensstand mit dem Besucher.
Wer einmal bei einer archäologischen Ausgrabung über die
Schulter schauen möchte, der ist in Caral bestens aufgehoben.
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In den Sommermonaten (November bis April) ist Lima eine recht sonnenverwöhnte
Stadt. Die Strände in Lima selbst allerdings sind größtenteils
recht verschmutzt. Daher empfiehlt es sich für einen entspannenden
Badetag die Metropole zu verlassen und zum Beispiel Punta Hermosa,
Punta Negra, San Bartoló, Santa María, Pucusana oder
Las Palmas südlich von Lima anzufahren. Hier lassen sich auch
die Limeños von der Sonne verwöhnen.
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