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REISEZIELE IN PERU - KÜSTE

Umgebungsplan Ica
REGION SUR CHICO - ICA / PARACAS / NAZCA

Ica auf einen Blick - Sehenswertes in Ica -
Paracas auf einen Blick
- Sehenswertes in Paracas - Ziele in der Umgebung

ICA AUF EINEN BLICK

Einwohner: etwa 160.000

Anreise
Bus: mehrere Verbindungen täglich nach Lima (circa 5 h), Nazca (2 h), Pisco (1 bis 1,5 h), Arequipa (10 h).

Reisezeit
Das Klima in Ica ist ganzjährig angenehm und sonnig - auf Grund des Wüstenklimas finden Sie hier fast 365 Sonnentage im Jahr! In den Sommermonaten Dezember bis März steigen die Temperaturen tagsüber auf durchschnittlich 30° C, in der Nacht kühlt es etwas ab.

Aktivitäten
Der Sur chico, wie das Gebiet um Ica, Pisco und Paracas genannt wird, ist bekannt für die Herstellung des Nationalgetränks Pisco. Hier kann man Bodegas besuchen oder aber auch die Herstellung des traditionellen Traubenschnapses beobachten. Bekannt ist die Region Ica auch für das Sandboarden in den gewaltigen Dünen, die sich in der Wüste um die Stadt herum erheben. Diese lassen sich auch mit einem Buggy erkunden. Außerdem bieten die zahlreichen Seitentäler tolle Möglichkeiten zum Biken und wer eine Rundumsicht über die Region erhaschen möchte, der kann sich beim Paragliding in die Lüfte erheben. Die Küste lässt sich ebenfalls äußerst aktiv mit Wasserski erkunden.

Feste
Im Oktober findet die Fiesta del Señor de Luren statt. Bei dieser wird in Prozessionen zur 1558 erbauten Iglesia del Señor del Luren gepilgert. Der Ursprung dieser Feier reicht Jahrhunderte zurück. Während der Feierlichkeiten werden von Dämmerungsbeginn bis zum Morgengrauen das Bild des Señor de Luren durch die Stadt getragen. Das beeindruckende Schauspiel zählt zweifelsohne zu den wichtigsten des Jahres für die Region.

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SEHENSWÜRDIGKEITEN IN ICA

Museo Regional
Das Museum beherbergt eine ausgedehnte Sammlung an Keramiken, Webstoffen, Schädeln, Schrumpfköpfen und Mumien der Nazca- und Paracas-Kultur. Interessant sind auch die Knotenschnüre der Inka, die so genannten Quipus.
Öffnungszeiten: Mo - Fr von 8.00 - 19.00 Uhr, Sa und So von 9.00 - 18.00 Uhr

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PARACAS AUF EINEN BLICK

Paracas ist ein kleines Fischerörtchen und der wichtige Ausgangspunkt für viele Exkursionen. Die nächstgelegene große Stadt ist Pisco.

Anreise
Bus: Paracas befindet sich 235 km südlich von Lima, circa vier Stunden mit dem Bus (täglich).

Reisezeit
Das Klima von Paracas ist das ganze Jahr über sehr angenehm warm und trocken mit einer Durchschnittstemperatur von 24° C.

Aktivitäten
Paracas ist bekannt für seine wunderschönen Strände, Inseln und das Naturreservat. Die hier in großer Anzahl vorkommenden Vögel, Seehund-Kolonien, Pinguine und andere Spezies, machen diese Region zu einem der wertvollsten Ökosysteme Perus. Aber auch geschichtlich hat Paracas vieles zu bieten: 1927 entdeckte der peruanische Archäologe Julio C. Tello auf der Halbinsel ein riesiges Gräberfeld mit in feinsten Tüchern (mantos) eingewickelten Mumien, bei denen auch Gegenstände des täglichen Lebens, Waffen, Schmuck und sogar Lebensmittel lagen. Über die Grabtücher staunen die Experten wegen ihres feinen Gewebes und der dauerhaften Farben noch heute. Unweit dieser Massengräber wurde eine regelrechte Totenstadt entdeckt, in der die Toten in entsprechend großen Körben in Gräbern beigesetzt wurden. Diese Funde und andere Modelle der Paracas-Kultur können im Archäologischen Museum Julio C. Tello bestaunt werden. Öffnungszeiten: täglich von 9.00 - 17.00 Uhr.

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SEHENSWÜRDIGKEITEN IN PARACAS

Nationalreservat Paracas

Knapp 300 Kilometer südlich von Lima liegt die Halbinsel Paracas. Das Gebiet wurde 1975 zum Naturschutzgebiet erklärt. Ein geführter Abstecher in das Reservat lohnt auf jeden Fall. Circa 700-200 v. Chr. hatte sich hier die hochentwickelte Paracas-Kultur angesiedelt. Bei Ausgrabungen, die erstmals im Jahr 1920 vorgenommen wurden, fand man feinste Webarbeiten (bis zu 100 Fäden auf einem Zentimeter Stoff) und durch die trockene Wüstenluft hervorragend erhaltene Mumien, die belegen, dass diese Kultur über die Fähigkeit verfügte, erfolgreich Operationen am offenen Schädel vorzunehmen (Trepanationen). Ob aus medizinischen oder religiösen Gründen ist ungeklärt, jedoch weisen die nach der Operation eingesetzten Goldplatten durch ihre Verwachsung mit der Schädeldecke darauf hin, dass viele Patienten nach dem Eingriff geraume Zeit weiterlebten. Ein kleines Museum bietet Einblick in die lokalen Fundstücke. Landschaftlich beeindruckend sind die bizarren Felsformationen wie zum Beispiel die „ Kathedrale“. Im Küstengewässer kann man mit etwas Glück Delphine beobachten.

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Islas Ballestas

Auf keinen Fall versäumen sollten Sie dieses einzigartige Naturereignis. Vom Hafen von Paracas aus beginnen die circa zweistündigen Rundtouren zu der zerklüfteten Ballestas-Inselgruppe. Abertausende von Vögeln, Humboldt-Pinguinen und Seelöwen haben hier ihr unberührtes Zuhause. Die Inseln dürfen nicht betreten werden, allerdings fahren die Tourboote nah an die Inseln heran, so dass man die Seelöwen bei ihrem Spiel beobachten kann, während sich in der Luft Schwärme von Vögeln tummeln. Auf dem Weg dorthin führt die Bootsfahrt vorbei am "Candelabro", einem riesigen, in den Sand geritzten Dreizack, der höchstwahrscheinlich zu den Linien von Nazca gehört, die nur eineinhalb Autostunden weiter südlich liegen.

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