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Das landschaftlich beeindruckende und farbenfrohe
Tal mit seinen reizvollen Zielen lässt sich von Cusco aus gut
erkunden. Für die Inka war das fruchtbare Tal, das sich zwischen
Ollanta und Pisaq am Fluss Urubamba entlangstreckt, bedeutende landwirtschaftliche
Region. Die Anbauterrassen ziehen sich die steilen Hänge hinauf
und werden noch heute von den Bauern bestellt. Sehr zu empfehlen
ist der Besuch der Ruinen von Ollantaytambo und der Ruinen von Pisaq.
Für Marktfreunde sind die bunten Kunsthandwerks-Märkte
von Pisaq und Chinchero ein lohnendes Ziel. Weitere Ausflugsziele
sind die Salzterrassen von Maras (Pichingote) und das landwirtschaftliche
Zentrum der Inka in Moray. Weniger bekannt aber dennoch sehr interessant
sind auch Ausflüge zu den Ruinen von Pikillaqta der Wari-Kultur
sowie zur "Sixtinischen Kapelle von Südamerika" in
Andahuaylillas.
Zahlreiche Agenturen in Cusco bieten ein- bis zweitägige
Touren ins Heilige Tal der Inka "Valle Sagrado" an. Für
alle die mehr Zeit haben: zwei, drei Tage auf eigene Faust mit den
Bussen, die zwischen den einzelnen Orten verkehren, das Tal erkunden.
(Busse zwischen Ollanta und Urubamba fahren beispielsweise mehrmals
täglich).
Unterkunft
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Neben dem verschlafenen Ort Ollanta thront die pyramidenartige
Festungsruine Ollantaytambo. Die Terrassenanlagen und mächtigen
Mauern sind großartige Beispiele für die Architektur
der Inka und beinahe ebenso beeindruckend wie Machu Picchu. Zur
Überwachung des Heiligen Tales ließ der Inka Pachacuti
an der strategisch idealen Stelle im Jahre 1460 die mächtige
Festung erbauen. Von der anderen Seite des Tales schafften die Inka
riesige Granitblöcke von bis zu 50 Tonnen Gewicht heran, und
das ohne Rad oder Flaschenzug. Knapp achtzig Jahre nach Baubeginn
machten die steilen Terrassen der damals noch unvollendeten Festung
dem spanischen Eroberer Pizarro und seinen Truppen eine Einnahme
unmöglich: Ollanta liegt auf der Bahnstrecke zwischen Cusco
(1,5 Stunden) und Aguas Calientes, dem Endbahnhof, um nach Machu
Picchu zu gelangen. Übernachtung in Ollanta möglich, um
nach der Besichtigung der Ruinen den Frühzug nach Machu Picchu
zu erwischen.
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| Salzterrassen
von Maras (Pichingote) |
Ein sehenswertes Ausflugsziel in 6 km Entfernung des Hauptortes
des Tales Urubamba
(2880 m), sind die Salinen von Pichingote. Die Salzterrassen aus
der Inkazeit werden noch heute genutzt. Leuchtend weiß liegen
sie in der Sonne und bieten einen fantastischen Anblick. Urubamba
ist ein Verkehrsknotenpunkt des Tales, daher bestehen gute Busverbindungen
nach Cusco sowie zu den anderen Orten des Tales, wie Ollanta beispielsweise.
Die Salinen sind gut von Urubamba aus zu Fuß erreichbar oder
mit einem öffentlichen Kleinbus in Richtung Ollanta. Man sagt
dem Fahrer Bescheid, dass man zu den Salinen möchte und er
lässt einen an einer Hängebrücke aussteigen, von
dort sind es noch knapp 1,5 Stunden Fußweg.
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Pisaq ist ein ruhiges Dorf, auf dem traditionellen
Markt geht es jedoch quirlig zu: einheimische Händler bieten
in ihren bunten Hochlandtrachten Töpferware, Textilien, Obst
und Gemüse an. Gerne tauchen die Besucher ein in die Gerüche
und Farben des Markttreibens. Die klassischen Ausflugstouren von
Cusco aus beinhalten immer einen Stopp auf diesem Markt, daher ist
er inzwischen sehr touristisch geworden.
Öffnungszeiten: sonntags ist großer
Markttag, in kleinerer Form findet er auch dienstags und donnerstags
statt. Ein Besuch lohnt sich jedoch an allen Tagen, denn zahlreiche
Stände im Ort sind laufend geöffnet.
Wer dem hektischen Treiben auf dem Markt entgehen will, sollte
unbedingt die Ruinen von Pisaq besuchen. Wer eine einigermaßen
gute Kondition hat, dem ist auf jeden Fall der Aufstieg zu den Ruinen
zu Fuß zu empfehlen. In 90 Minuten erreicht man bei atemberaubender
Kulisse die 300 m über dem Tal thronde Ruinenanlage. Alternativ
fährt man mit dem Taxi oder einer gebuchten Tour auf der Strasse
nach oben. Pisaq war zu Inkazeiten eine der wichtigsten Städte
in der Umgebung von Cusco. Zahlreiche Mauern, Tore, Bastionen, Häuser,
Tempelanlagen und Terrassenfelder zeugen noch heute davon. Herausragend
ist der heilige Bezirk mit dem Intiwatana sowie die zahlreichen
Terrassenanlagen. Der Blick von den Ruinen aus hinunter zum heutigen
Dorf Pisaq und über das ganze Tal ist einmalig!
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Neben diesem kleinen Dorf in landschaftlich atemberaubender Kulisse
befindet sich ein 36 Hektar großes Landwirtschaftszentrum
der Inka. Kreisförmig angelegte Anbauterrassen sind in die
Erde hinein gebaut, wodurch mehrere verschiedene Mikroklimata erzeugt
wurden. In früheren Zeiten dürfte der Temperaturunterschied
in der Anlage 15° C betragen haben. Die Anlage mit Bewässerungskanälen
und Wassergräben ist sehenswert.
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