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Der Besuch des Pyramiden-Komplexes von Túcume
mit seinen 26 über 1000 Jahre alten Lehmpyramiden ist besonders
bei Sonnenuntergang ein faszinierendes und mystisches Erlebnis und
neben dem Besuch des Museums Tumbas Reales Höhepunkt eines
Aufenthaltes in Chiclayo. Die Pyramiden, umgeben von fruchtbaren
Feldern, beanspruchen eine Fläche von 220 Hektar. Sie wurden
sowohl als Wohnhäuser, Speicherkammern als auch zu rituellen
Zwecken verwendet. Die Pyramide Huaca Larga ist mit 700 m Länge,
280 m Breite und 30 m Höhe das größte Bauwerk in
Lehmbauweise in ganz Südamerika.
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In Chiclayo finden sich einige der besten Museen in
ganz Peru:
- Museo
Tumbas Reales de Sipán
- Brüning
Museum
- Sicán
Museum
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Sipán ist ein Wort aus der Quechua Sprache und bedeutet
„Haus des Mondes“. Neben dem Dorf, das diesen Namen
trägt, machte man 1987 in zwei Adobepyramiden einen außergewöhnlichen
Fund: die Grabstätte des Herrn von Sipán. Mit zahlreichen
Beigaben versehen und vollständig erhalten, lieferte dieses
Grab einmalige und wichtige Erkenntnisse über die Mochica-Kultur.
Die meisten Fundstücke befinden sich entweder im Museum in
Lima oder im Brüning Museum in Lambayeque. Allerdings lässt
sich durch Repliken ein Bild von der einstigen letzten Ruhestätte
dieses Herrschers machen.
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| AUSGRABUNGSTÄTTE
SICAN (BATAN GRANDE) |
10 Kilometer nördlich
von Tucumé liegt der Pyramidenkomplex Batán Grande,
der zwischen 900 und 1100 n. Chr. Machtzentrum der so genannten
Sicán-Kultur war. 1978 wurde dort die Grabstätte Huaca
Loro entdeckt, die allerdings erst 1991/1992 geöffnet wurde.
Von den beeindruckenden Grabbeigaben ist dort jedoch kaum noch etwas
zu sehen. Sie wurden leider zum größten Teil geraubt
und verkauft.
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14 km von Chiclayo entfernt finden sich in Pimentel und Santa Rosa
kilometerlange Sandstrände. Dort bauen Fischer die traditionellen
Binsenboote Caballitos de Totora, die schon lange vor der
Kolonialisierung für den Fischfang verwendet wurden. Viele
Peruaner nutzen die langen Wellen außerdem zum Surfen.
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Der ganze Norden des Landes ist von Algarrobos, Johannisbrotbäumen,
geprägt. In Pómac, in der Provinz La Libertad, gibt
das unter Schutz stehende Gebiet „Bosque de Pómac“
davon einen guten Eindruck. Über einen Großteil des Gebietes
erstrecken sich hier Algarrobos. Beeindruckend ist auch die Vielzahl
an Vogelarten, Pumas und Bären, die hier ihr zu Hause haben.
Mehr Informationen über das Historische Denkmal
Bosque de Pómac finden Sie hier.
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| PRIVATES
SCHUTZRESERVAT CHAPARRÍ |
Seit 2001 zählt Chaparrí, zwei Busstunden
östlich von Chiclayo entfernt, zu den ersten privaten Schutzreservaten
Perus. Das Reservat ist ein Pionierprojekt der Bauerngemeinschaft
Santa Catalina von Chongoyape im Norden Perus. Der in dieser Region
vorherrschende bosque seco (Trockenwald) gehört
zu den vielfältigsten aber auch bedrohtesten Ökosystemen
der Welt. Aus diesem Grund lässt sich hier nur eine spezielle
Flora und Fauna, die sich an das vorherrschende Klima angepasst
hat, vorfinden. Neben einer Vielzahl von Heil- und Nutzpflanzen
gibt es Lamas, Guanácos, Truthähne und Schlangen und
teils vom Aussterben bedrohte Exemplare, wie der sympathische Brillenbär,
Kondore, Pumas und Wildkatzen.
Für weitere Informationen über Transport
und Führungen können Sie sich gerne mit uns in Verbindung
setzen. Schreiben Sie uns einfach eine Mail.
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Chiclayo.
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