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Anreise
Flug: mehrere Flüge täglich von/nach Lima, Cusco
und Juliaca
Bus: täglich mehrere Verbindungen von/nach Lima (12 bis 14
h) über Nazca (8 h) und Ica (etwa 10 h); Cusco (12 bis 16 h),
Puno (5 bis 6 h). Auf Grund der langen Fahrt von Lima nach Arequipa
ist es empfehlenswert, eine Unterbrechung in Pisco, Ica oder Nazca
einzulegen. Die Strecke Arequipa - Puno/Juliaca ist landschaftlich
sehr reizvoll und verfügt über gute Busverbindungen.
Reisezeit
In der "weißen Stadt" scheint den größten
Teil des Jahres über die Sonne. Von Januar bis März gibt
es leichte Regenschauer. Die Höchsttemperatur beträgt
23º C, im Winter (Juni, Juli, August) kann das Thermometer
in den Morgenstunden allerdings bis auf 5º C fallen.
Aktivitäten
In der Umgebung lässt sich hervorragend
Bergsteigen, aber auch Trekking
und Riverrafting
bieten eine Menge Abwechslung. Wer die Welt einmal von oben sehen
möchte, der kann sich zudem im Paragliding
üben. Ein Muss ist der Ausflug in den Colca Canyon, wo man
nicht nur die majestätischen Kondore, sondern auch zahlreiche
ursprüngliche Dörfer bewundern kann.
Feste
Am 15. August feiern die Arequipeños die Gründung ihrer
Stadt am Tag von Maria Himmelfahrt mit verschiedenen künstlerischen
und religiösen Veranstaltungen.
Unterkunft
TOP
Höhe: 2350 m
Einwohner: 890.000
Stadtplan
Am Fuße des Vulkans Misti erstreckt sich auf 2300 m Höhe
Arequipa, was auf Quechua soviel wie “Ja, bleib!” bedeutet.
In der Tat lädt diese aus weißem Vulkanstein erbaute
Stadt auf Grund ihrer schönen Architektur zum längeren
Verweilen ein. Man findet hier herrliche Klöster (allen voran
das Santa Catalina Kloster), Kirchen und Gebäude aus der Kolonialzeit
- nicht umsonst wurde Arequipa von der UNESCO zum Kulturerbe der
Menschheit ernannt.
Der vierte Inka Mayta Capac soll der Legende nach die Stadt, deren
Ursprünge auf 8000 v. Chr. zurückreichen, gegründet
haben, als er dort mit seinem Heer lagerte. Von den Spaniern wurde
die Stadt Arequipa am 15. August 1540 gegründet. Durch seine
günstige Lage zwischen dem Meer und den Städten Puno und
Cusco spielte Arequipa in der Kolonialzeit eine wichtige Rolle als
logistischer Knotenpunkt in der Region.
Arequipa ist ein sehr guter Ausgangspunkt für
Ausflüge in atemberaubende Landschaften wie den Colca Canyon,
Cotahuasi Canyon oder das Valle de los Volcanes. Auch Abenteuersportarten
wie Rafting oder Mountainbiking sind in der Umgebung ideal möglich.
Der Vulkan El Misti (5820 m) lädt auch weniger geübte
Bergfans zum Bergsteigen ein.
TOP
| SEHENSWÜRDIGKEITEN
IN AREQUIPA |
Santa Catalina Kloster
Der Besuch des Santa Catalina Klosters, erbaut in der zweiten Hälfte
des 16. Jahrhunderts, gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen,
die die Region Arequipa zu bieten hat. Das Kloster, erst seit 1970
der Öffentlichkeit zugänglich, stellt eine eigenständige
Stadt in Miniaturgröße dar, in der einst bis zu 400 Nonnen
lebten. In der Zeit des Vizekönigtums funktionierte das architektonisch
beeindruckende Kloster nahezu unabhängig von der Außenwelt.
Die Farbe des Vulkangesteines, verschiedenste Ockertöne, leuchtendes
Blau und helles Rot harmonieren mit dem strengen Kolonialstil. Man
wandelt durch die alten mit herrlichen Wandgemälden versehenen
Kreuzgänge, enge Gassen, Gärten und Klausen - eine farbenprächtige
Oase der Ruhe, die einen in das einstige Klosterleben zurückversetzt!
Zu sehen sind auch eine Kirche und eine Gemäldesammlung.
Öffnungszeiten: täglich von 9.00 bis 16.00 Uhr.
Führungen auch in deutscher Sprache.
Weitere Informationen: www.santacatalina.org.pe.
Museum Santuarios
Das Museum Santuarios ist eines der meist besuchtesten Museen Perus,
denn hier wird die berühmte Mumie Juanita ausgestellt. Vor
etwa 500 Jahren opferten die Inka das damals 12 bis 14 Jahre alte
Mädchen ihren Göttern, vermutlich um sie in einer Zeit
zahlreicher Naturkatastrophen milde zu stimmen. Juanita ist nur
eines von mehreren Menschenopfern der Inkazeit. Wahrscheinlich stammte
sie aus Arequipa. Fest steht, dass das Mädchen zuvor in das
über 600 km entfernte Cusco wanderte, um auf die Opferung vorbereitet
zu werden. Die Sandalen betrachtend, die sie trug, eine unvorstellbare
Reise.
Öffnungszeiten: täglich außer Sonntags
von 9.00 bis 17.45 Uhr
Kathedrale
Die Kathedrale von Arequipa nimmt als einzige Kirche in Peru die
gesamte Breite der Plaza ein. Die Fassade ist beeindruckend. Die
Orgel ist die größte Südamerikas und stammt aus
Belgien. Der Hauptaltar ist aus italienischem Carrera-Marmor gefertigt.
Kirche La Compañía de Jesús
Die Jesuitenkirche wurde Ende des 16. Jahrhunderts erbaut und etwa
100 Jahre später fertiggestellt. Im Inneren sind holzgeschnitzte,
mit Gold verzierte Altare und Wandgemälde mit Abbildungen aus
der Tier- und Pflanzenwelt zu bewundern. Ihre Vorderfront ist ein
Meisterwerk der mestizischen Architektur und ein beliebtes Fotomotiv.
Kloster San Francisco
Die San Francisco Kirche und das Kloster sind im Mudéjarstil
erbaut. Durch die zahlreichen Erdbeben in Arequipa wurde die Kirche
im Laufe der Zeit mehrmals zerstört.
Kloster La Recoleta
Das 1648 gegründete, sehr sehenswerte Kloster ist ein Schmuckstück
der Architektur des Vizekönigreiches. Ein Aufstieg auf den
Turm ermöglicht einen herrlichen Rundblick über die Stadt.
Das Kloster beherbergt eine Gemäldesammlung und eine Bibliothek
mit über 20.000 Bänden. Außerdem befindet sich hier
ein historisches Stadtmuseum, ein Kunsthandwerkermarkt und ein Amazonasmuseum.
In Letzterem werden Stücke ausgestellt, die Missionare im Regenwald
gesammelt hatten.
Öffnungszeiten: täglich außer Sonntags
von 9.00 bis 12.00 Uhr und 15.00 bis 17.00 Uhr
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Reiseziele Hochland
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