Liebe Perufreunde,
Wie sehr schon die verschiedenen präinkaischen Kulturen Perus miteinander
verbunden waren und sich gegenseitig beeinflusst haben, zeigt beispielweise
der Glauben der andinen Kulturen, in denen immer wieder dieselben Elemente
und Symbole auftauchen - so der Puma, die Schlange und der Kondor als
Repräsentanten verschiedener Ebenen des andinen Kosmos. Die Chavín-Kultur
ist dafür ein gutes Beispiel. Für sie wird jetzt in der Nähe
der Ausgrabungsstätte Chavin de Huantar ein Museum errichtet, erfahren
Sie mehr dazu in unserem TopThema.
Wir freuen uns, zwei neue Partner, das Hotel Maury in Lima und das Puntas
Ballenas Inn in Mancora in unserer peruline-Familie begrüßen
zu dürfen und sind außerdem gespannt auf die Neuerungen des
Manu Wildlife Centers nach seinem Umbau.
Im Regionenteil entführen wir Sie in den peruanischen Regenwald
und das Tambopata Reservat im Süden des Landes. Aus erster Hand
erzählt Katrin Mistelbauer im Reisebericht von ihren persönlichen
Eindrücken, die sie dort nach einer Reise durch den Süden
Perus gewonnen hat.
Das Jahr neigt sich dem Ende und das peruline-Team wünscht Ihnen
ein Frohes Weihnachtsfest, schöne Feiertage und einen guten Rutsch
ins Jahr 2006, in dem wir Sie mit einer neuen Ausgabe unseres Newsletters
wieder über die wichtigsten Ereignisse rund um Peru informieren
werden!
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihre Sünje Fischer
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THEMA |
Chavín de Huantar - ein bedeutendes
Zeremonialzentrum bekommt endlich sein Museum
Drei
Jahre dauerten die Verhandlungen zwischen dem Amt für Internationale
Zusammenarbeit in Japan und dem Nationalen Kulturinstitut von Peru (INC)
an. Nun sind beide Parteien zu einer Einigung gekommen: Das Japanische
Amt wird für den Bau eines Nationalmuseums in Chavín einen
Zuschuss in Höhe von 2,7 Millionen US-Dollar gewähren. Damit
erfüllt sich ein Traum vieler Archäologen, denn die archäologische
Städte Chavin de Huantar gilt als eine der wichtigsten Einflusszentren
verschiedener peruanischen Kulturen. Bereits Julio C. Tello, der berühmte
peruanische Archäologe, der die ersten Ausgrabungsarbeiten in Chavin
leitete, hatte das Projekt eines grossen Museums am Ort der Ausgrabungsstätte
angedacht.
Chavín
de Huantar befindet sich im Callejón de Conchucos in der Cordillera
Blanca und wurde um das Jahr 800 v.Chr. von der Chavín-Kultur
erbaut, deren Einfluss sich im Norden bis nach Cajamarca und Chiclayo,
im Süden bis nach Ayacucho und Ica erstreckt haben soll. Pilger
kamen sogar aus dem Regenwald angereist, um in Chavin das Orakel nach
den Zukunftsaussichten z. B. für das Wetter und damit für
die Landwirtschaft zu konsultieren. Von Julio C. Tello entdeckt, wurde
die Stätte im Jahre 1985 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Das Heiligtum besteht aus einem Haupttempel mit einem weitreichenden
Tunnellabyrinth, vor dem sich ein nach den Himmelsrichtungen ausgerichtetes
Quadrat befindet sowie ein Tempel mit vorgelagertem runden Zeremonialareal.
Ein bereits bestehendes kleines Museum beherbergt einige Keramiken
sowie die für die Chavín-Kultur typischen Steinköpfe
mit der Symbolik vieler Andenkulturen: Kondor, Puma und Schlange als
Symbole der Dreiteilung des Kosmos. Die Klauen des Kondors repräsentieren
die Luft, die Zähne des Pumas die Erde und die Schlange das Wasser.
Das jetzige Museum in Chavin ist ungenügend ausgestattet, daher
wird der Hauptteil der Fundstücke derzeit im Archäologischen
Museum in Huaraz sowie in verschiedenen Museen in Lima - wie beispielsweise
die Raimondi-Stele oder der Tello-Obelisk (nach seinem Entdecker benannt)
im Archäologischen und Anthropologischen Museum - ausgestellt.
Nur mehr ein Steinkopf befindet sich an seiner originalen Stelle an
der Mauer des Tempels, da alle anderen Köpfe durch die Schlammlawine
im Jahre 1945 erfasst und begraben wurden. Im Jahre 1993 wurden weitere
Teile des Heiligtums durch den über die Ufer tretenden Fluss Mosna
zerstört. 
Es gibt noch viele Rätsel rund um Chavin de Huantar. Archäologen
glauben, dass sich unter dem Dorf Cahvin nahe der Ruinenstätte
weitere Tempelstrukturen befinden, die aber nicht ausgegraben werden
können, weil dazu das komplette Dorf abgetragen werden müsste.
Die Stätte selbst ist angeblich erst zu 1% wieder ausgegraben,
daher soll neben dem Museum auch noch eine dauerhafte Institution für
Archäologen und Wissenschaftler entstehen, die die Ausgrabungsarbeiten,
Sicherung, Erhalt und Forschung ständig vorantreiben.
Um die erforschten Objekte vor Ort in einen sinnvollen Zusammenhang
mit dem Fundort zu stellen, soll noch vor 2007 mit japanischer Unterstützung
mit dem Bau des Museums begonnen werden. Das Museum soll 700 Meter nördlich
der Plaza de Armas vom Dorf Chavín entfernt errichtet werden,
also etwa einen Kilometer außerhalb des zeremoniellen Zentrums.
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KURZ
& BÜNDIG |
Neue peruanische Flugline Wayraperu nimmt vor Weihnachten
Betrieb auf
Mit der Ankunft des ersten Flugzeuges des Typs Fokker 100 auf dem Flughafen
Jorge Chávez von Lima fiel am 30. November der Startschuss für
die neue peruanische Flugline Wayraperu, die laut Angaben des Unternehmens
noch vor Weihnachten den Flugbetrieb aufnehmen soll. Zahlreiche Destinationen
innerhalb Perus, darunter die beliebten Ziele Cusco, Arequipa, Piura,
Trujillo und Puerto Maldonado, werden von Wayraperu - "wayra"
ist das Quechua-Wort für Wind - in Zukunft angeflogen werden.
Für weitere Fragen können Sie auch einfach eine Email an
info@peruline.de schreiben.
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Prozess um Beschädigung der Sonnenuhr in Machu
Picchu
Bei den Dreharbeiten für einen Werbespot war vor drei Jahren das
zeremonielle Zentrum Intihuatana, die berühmte Sonnenuhr auf Machu
Picchu, durch einen herabstürzenden Kamerakran beschädigt worden.
Ein Teil der Spitze des aus Granit gebauten Heiligtums war damals abgebrochen,
was grosse Empörung bei den auf Machu Picchu arbeitenden Archäologen
und Historiker hervorrief.
Nun wurde das erste Verfahren abgeschlossen. Das Gericht verhängte
eine Strafe von sechs Jahren Haft für den verantwortlichen Arbeiter.
Anfechtungsverfahren sowie das Urteil für weitere Beteiligte stehen
allerdings noch aus.
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Eintrittserhöhung für Machu Picchu und
Boleto Turistico de Cusco im Gespräch
Die
vergangenen Wirren über Erhöhungen des Eintrittspreises für
Machu Picchu bleiben weiter bestehen. Der Direktor des Nationalen Kulturinstitutes
von Cusco, David Ugarte, hat bislang den Preisanstieg für Besucher
nach Machu Picchu weder dementiert noch bestätigt. Angedacht ist
eine Erhöhung auf 30 US$ Anfang des nächsten Jahres. Im Gespräch
ist außerdem die Anhebung des Preises für den Boleto Turistico
de Cusco (Eintrittspass für die Sehenswürdigkeiten Cuscos),
der derzeit bei 20 US$ bzw. 10 US$ für Studenten liegt.
Definitive Entscheidungen sind allerdings noch nicht getroffen.
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DEG investiert 6,7 Mio US-Dollar in peruanisches
Zugstreckennetz
Für
den Ausbau der von Ferrocaril Central Andino (FCCA) betriebenen 500 km
langen Strecke vom peruanischen Hafen Callao (bei Lima) in das andine
Hochland stellt die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft
(DEG) 6,7 Mio USD und weitere 1,8 Millionen dem Konzessionsnehmer zur
Verfügung. Weitere Zuschüsse dürfen von der Inter-American
Corporation for Infrastructure Finance (ICIF) in Form von Infrastrukturfazilitäten
der Interamerikanischen Entwicklungsbank erwartet werden. Dies dient unter
anderem der Umrüstung auf den lokal geförderten, umweltfreundlicheren
Treibstoff Erdgas.
Links:
Informationen zu den Zugverbindungen innerhalb Perus finden Sie in der
Rubrik Transport
auf unserer Website www.peruline.de
Für weitere Fragen können Sie auch einfach eine Email an
info@peruline.de schreiben.
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Jaguar - Steinrelief in der Ausgrabungsstätte
Huaca Partida entdeckt
Die unter dem japanischen Archäologen Koíchiro Shíbata
stehende Archäologengruppe gab kürzlich Auskunft über die
Fortschritte der Ausgrabungen in der historischen Stätte Huaca Partida
in der Nähe des Dorfes Nepeña an der nördlichen Küste
Perus. Die Archäologen entdeckten eine in Stein gemeisselte, einen
Meter breite Figur, deren Kopf einen Jaguar symbolisieren soll und die
in Symbolik und Aussehen den Steinfiguren und Köpfen des bekannten
Zeremonialzentrums von Chavin de Huantar ähnelt. Dieses in hervorragendem
Konservierungszustand befindliche Relief - laut Angaben in der Zeit zwischen
800 und 700 v. Chr. entstanden - gibt weitere Grundlagen für die
Erforschung der dort ansässigen Cupisnique-Kultur (1800 v. Chr bis
500 n. Chr.) sowie deren Vergleich mit der Chavín-Kultur (800-400
v. Chr.). Seit Beginn der Ausgrabungsarbeiten vor zwei Jahren wurden bisher
etwa 10 % des in drei Etappen konstruierten zeremoniellen Zentrums erschlossen.
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Naturschutzgebiete Perus
Peru
ist eines der artenreichsten Länder der Welt sowohl Flora als auch
Fauna betreffend. Um diese zu schützen, gibt es in Peru 10 Nationalparks,
11 Naturreservate und zahlreiche weitere Schutzgebiete. peruline hat auf
seinen Internetseiten eine Übersicht über verschiedene Arten
von Naturschutzgebieten mit ihrer jeweiligen Definition zusammengetragen
und liefert detaillierte Beschreibungen zu den wichtigsten Nationalparks
und Naturreservaten. Eine Karte erleichtert Ihnen den Überblick.
Links:
Um nähere Informationen über Lage, Ausdehnung, heimische Pflanzen-
und Tierwelt der Nationalparks und Naturreservate zu erfahren, besuchen
Sie bitte die neue Rubrik
"Naturschutzgebiete" auf unseren Seiten.
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Feste und Feierlichkeiten rund um Cusco
Auch
in der vermeintlich ruhigen Saison tut sich in Cusco jede Menge. Gerade
in der Zeit um Weihnachten sowie im Januar und im Februar laden zahlreiche
religiöse und traditionelle Feierlichkeiten dazu ein, hautnah die
Traditionen des Landes kennenzulernen.
Zu Maria Empfängnis am 8. Dezember werden in zahlreichen Orten in
der näheren Umgebung Cuscos Feiern, Tänze und sogar Stierkämpfe
veranstaltet.
Am 24. Dezember findet auf der Plaza de Armas von Cusco ein typischer
Markt statt, der Künstler und Kunsthandwerker aus dem gesamten Süden
des Landes versammelt - eine einmalige Gelegenheit kunstvolle und typische
Keramiken, Schmuck und Stoffe zu erstehen.
Am 6. Januar finden die Weihnachtsfeierlichkeiten ein Ende. Zahlreiche
Theateraufführungen stellen den Besuch der Heiligen drei Könige
beim Jesuskind dar während in San Pablo sogar ein Wettkampf der drei
Könige zu Pferde veranstaltet wird.
Zahreiche Feste zu Ehren der Virgen de la Candelaria (Maria Lichtmess)
gibt es am 2. Februar in mehreren Provinzen Cuscos.
Von 20. Februar bis 9. März wird schließlich Karneval gefeiert.
Bunt und fröhlich geht es dabei in den meisten Provinzen zu, jeder
Ort besitzt seine eigenen Traditionen und Bräuche, die farbenprächtig
zur Schau gestellt werden.
Besuchen Sie Cusco und erleben Sie traditionelle Feste das ganze Jahr
über!
Links:
Wir empfehlen das fürstliche Picoaga
Hotel als Ausgangspunkt für Besuche Cuscos während des ganzen
Jahres!
Für nähere Informationen zu einer der genannten oder auch weiteren
Feierlichkeiten schreiben Sie uns einfach eine e-mail an info@peruline.de.
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UNSERE
PARTNER |
Das Hotel Maury und die Erfindung des Pisco Sour
Wir
freuen uns, eines der traditionsreichsten Hotels in Peru bei peruline
begrüßen zu dürfen!
Das Hotel Maury befindet sich direkt im Zentrum Limas, 50 Meter von der
Plaza de Armas entfernt, so dass alle Sehenswürdigkeiten des historischen
Zentrums bequem zu Fuß zu erreichen sind. Bis in die 80er Jahre
hinein war es das berühmteste Hotel der Stadt und öffnete dann
im Februar 2000 seine Türen in neuem Stil, der die Standards eines
3-Sterne-Hotels bei weitem übertrifft.
Die 64 Zimmer und 12 Suiten sind ausgestattet mit Telefon, Fernseher,
Internetanschluss sowie Heizung und Klimaanlage. Auch kulinarisch hat
das Hotel diverse Angebote und lässt so keine Wünsche des Gastes
offen. Wählen Sie zwischen dem exquisiten Hotelrestaurant "Salon
de los Espejos" (Spiegelsaal), dem Chinarestaurant "Chifa Maury"
oder dem schnellen Imbiss im Selbstbedienungsrestaurant "Maury Express".
Oder genießen Sie in der Maury Bar den Pisco Sour, denn nirgendwo
sonst ist das Nationalgetränk authentischer als an dem Ort, wo es
erfunden wurde! Der Pisco Sour wurde der Legende nach Anfang des letzten
Jahrhunderts zum ersten Mal vom Barkeeper des Hotels Maury serviert und
ist eine Mischung aus dem Traubenschnaps Pisco, Limettensaft, Eiklar und
Zucker.
Geniessen Sie den Aufenthalt im Hotel Maury, dem geschichtsträchtigen
und stilvollen Hotel im Herzen des kolonialen Lima!
| Links: |
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Möchten Sie Ihre ersten Tage in Peru direkt in der Nähe
der wichtigsten Sehenswürdigkeiten verbringen? Hier
erfahren Sie mehr über das Hotel
Maury.
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| Für weitere Fragen können Sie auch einfach eine Email
an info@peruline.de schreiben. |
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Punta Ballenas Inn am Strand des Surferparadieses
Mancora
Wir
freuen uns, heute auch das Hotel Punta Ballenas Inn als neuen Partner
bei peruline begrüßen zu dürfen!
Peru hat mehr zu bieten als Anden und Urwald - Mancora gilt als DER Traumstand
in Peru, nicht nur für Surfer.
Das erste Hotel am Strand von Mancora verfügt über insgesamt
9 Zimmer und zwei Suiten und besticht nicht nur durch sein weitläufiges
Anwesen, sondern vor allem durch den exzellenten persönlichen Service.
Mit seiner günstigen Lage direkt am Strand bietet es dem Besucher
za hlreiche
Möglichkeiten der Entspannung. Im Hotel selbst kann der Gast am Pool
im gepflegten Garten entspannen oder auch in Ruhe die hauseigene Bibliothek
oder den Fernsehsaal besuchen.
Der Chef des Hotels ist in seinem Restaurant gleichzeitig Küchenchef
und weiß aus jahrelanger Erfahrung tausende Anekdoten über
die Gegend, ihre Geschichte und Entwicklung zu erzählen. Bei einem
vom Chef selbst kreierten Cocktail oder den kulinarisch köstlich
zusammengestellten Fischgerichten, die ein Meisterwerk für sich sind,
kann man aus erster Hand mehr über Land und Leute erfahren als irgendwo
sonst.
Kombinieren Sie eine Rundreise durch Peru mit einem Strandaufenthalt in
Mancora! Wenn Sie die wichtigsten kulturellen und natürlichen Highlights
Perus kennengelernt haben, können Sie sich vor Ihrer Heimreise wunderbar
einige Tage am Strand entspannen. Genießen Sie dabei die persönliche
Spitzenbetreuung im Hotel Punta Ballenas Inn.
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Manu Wildlife Center schließt für
zweimonatigen Umbau
Das
Manu Wildlife Center wird laut Angaben der Betreiberagentur in den Monaten
Januar und Februar 2006 geschlossen bleiben, um Renovierungsarbeiten am
Hauptgebäude sowie anderen Teilen der Lodge vorzunehmen.
Bisher für diesen Zeitraum getätigte Buchungen werden ohne Einschränkung
der Serviceleistungen erfüllt. Den Gästen stehen die Bungalows
mit Badezimmer und heißem Wasser wie gewohnt zur Verfügung.
Für Kunden, die im Januar oder Februar gerne an einem Regenwaldprogramm
teilnehmen möchten, empfehlen wir die Sandoval Lake Lodge und das
Heath River Wildlife Center. Am ersten März öffnet das Manu
Wildlife Center dann mit seinem Programm "Manu Wildlife Center und
Biotrip, von den Anden zum Amazonas" in verbesserter Form.
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Casa Andina: Saisonale Schließung zweier
Hotels in Puno
Das
Casa Andina Puno Tikarani wird vom 2. Dezember bis einschließlich
1. Januar saisonbedingt seine Türen schließen, während
im Anschluss das Casa Andina Puno Plaza vom 4. Januar bis 10. Februar
geschlossen sein wird. In dieser Zeit wird jeweils eines der beiden Hotels
in normalem Betrieb sein. Danach werden Ihnen beide Casa Andino Puno Hotels
jedoch wieder wie gewohnt mit ihrem andinen Flair und gutem Service zur
Verfügung stehen.
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Chilenische Luftwaffe zu Gast im Gran Hotel
Chiclayo
Auf
Einladung einiger ranghoher Mitglieder der peruanischen Luftwaffe FAP
(Fuerza Aérea Peruana) war am 24. November eine Delegation der
chilenischen Luftwaffe (Fuerza Aérea Chilena) in unserem Partnerhotel
Gran Hotel Chiclayo zu Gast. Während man den Gästen vorzügliche
peruanische Speisen im Hotelrestaurant "Huaca de Oro" servierte,
kamen diese auch in den Genuss einer Vorführung typischer Tänze
wie der Marinera und des Tondero. Sowohl die Repräsentanten der peruanischen
als auch der chilenischen Luftwaffe waren vom persönlichen Service
und dem warmen Empfang begeistert. Das Gran Hotel Chiclayo konnte damit
wieder einmal unter Beweis stellen, dass es das beste Hotel der Stadt
ist und souverän auch spezielle Gäste betreut.
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AUS
DEN REGIONEN |
Regenwald: Tambopata Nationalreservat
Puerto
Maldonado ist die Hauptstadt der Provinz Madre de Dios und befindet sich
an der Flussmündung des Flusses Madre de Dios und des Tambopata Flusses.
Die Provinz Madre de Dios ist eine der Regionen mit der größten
Biodiversität der Welt und beherbergt drei wichtige Naturschutzgebiete:
den Manu Nationalpark (1987 von der UNESCO zum Naturerbe der Menschheit
erklärt), den Nationalpark Bahuaja-Sonene sowie das Ta mbopata
Nationalreservat.
Als idealer Ort zur Schmetterlingsbeobachtung ist das Tambopata Nationalreservat
Heimat für 1.265 verschiedene Arten. Desweiteren verwandeln mehr
als 600 Vogelarten, 90 Säugetierarten und 120 Arten von Reptilien
und Amphibien sowie unzählbare Insektenarten das Naturreservat zu
einem Paradies für Naturliebhaber. Das dort heimische Faultier oder
den Ameisenbär, den Tapir oder eine der vielen Affenarten zu beobachten,
ist wohl ein unvergessliches Erlebnis.
Eine besondere Rarität sind außerdem die Shanshos-Vögel
(opisthocomus hoazin), die wegen ihrer Größe und ihrem unangenehmen
Geruch auffallen. Forscher behaupten, sie seien Nachkommen des berühmten
Urvogels Archäopterix, auf jeden Fall sind sie aber die einzigen
auf der Erde vorkommenden Vögel, die wiederkäuen. Von Puerto
Maldonado erreicht man das 274.690 Hektar umfassenden Tambopata-Reservat
in knapp einer Stunde mit dem Boot entlang des Tambopata Flusses, an dessen
Verlauf man langsam in die farbenreiche Welt des Urwaldes eintaucht.

Der inmitten des Tambopata Reservates gelegene Sandoval See und der Cocococha
See gelten als zwei der schönsten Urwaldseen Südamerikas und
bieten dem Besucher Gelegenheit, bei einer Bootstour auf dem See Riesenotter,
Kaimane, Wasserschildkröten und viele weitere exotische Tierarten
zu beobachten.
Ausflüge in das Tambopata-Reservat können sehr gut in eine
Rundreise durch Südperu eingebunden werden. Von Cusco aus ist man
in nur 30 Flugminuten in Puerto Maldonado, es gibt mehrere Flugverbindungen
täglich von/nach Lima und Cusco.
| Links: |
|
Weitere Informationen zum
Tambopata Nationalreservat finden Sie hier.
Lesen Sie außerdem mehr zu anderen Naturschutzgebieten auf
unseren Seiten.
|
| Haben Sie Interesse, in Ihren Urlaub eine Reise in den
südlichen peruanischen Regenwald einzubinden? Die Sandoval
Lake Lodge befindet sich direkt an den Ufern des Sandoval Lake
und bietet eine Reihe von mehrtägigen Regenwaldprogrammen an.
|
| Für weitere Fragen schreiben Sie bitte eine Email
an info@peruline.de |
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REISENOTIZEN |
Der Affenflüsterer
¡Rápido,
ven!” flüsterte mir unser Guide Victor zu und zog mich am Arm
querfeldein durch das Dickicht abseits der Dschungelpfade, über umgefallene
Bäume und kleine Rinnsale, vorbei an riesigen Ameisen- und Termitenbauten
und durch dichtes Gebüsch. Zwischendurch blieb er immer wieder stehen
und lauschte bevor wir unseren Sprint durch den Dschungel fortsetzten.
Ich hörte nichts anderes als schon den ganzen Tag zuvor: Pfiffe und
Gezwitscher von Vögeln, Rascheln von Blättern, das Summen des
Gelsenschwarms der uns verfolgt. Aprupt blieb Victor stehen, blickte einen
Moment suchend in die Baumkronen und zeigte mir endlich, wen oder was
wir verfolgt hatten. Auf einem Ast, etwa 6 Meter über uns befanden
sich zwei rote Brüllaffen, die größten Affen die in der
Umgebung von Puerto Maldonado zu finden sind! Während einer von ihnen
faul herum lag klettert der andere geschickt durch die Bäume. Mit
großem Interesse beobachtete ich die großen Tiere mit ihrem
wunderschön glänzenden, rot-braunen Fell.
Nach einigen Minuten machten wir uns auf den Weg zurück zum Urwaldpfad,
den wir ja eigentlich bis zu den Heath Pampas wandern wollen. Da wir erst
am Nachmittag losgegangen waren, um der großen Mittagshitze zu entgehen,
mussten wir nun weiter, um noch vor Sonnenuntergang in dieses natürliche
Grasland, mitten im tiefsten Regenwald, zu gelangen. Doch lange dauerte
unsere Wanderung noch nicht, als Victor wieder stehen blieb und den seltsamen
Pfiff wiederholte, den er schon vorher öfters durch den Regenwald
schallen
hatte lassen. Bis uns plötzlich von weiter weg ein ähnlicher
Pfiff anwortete. Victor deutete uns, uns nicht zu bewegen und kein Geräusch
zu machen bevor er erneut pfiff. Wieder antwortete etwas mit dem gleichen
Laut und schon sah man in den Baumkronen Äste und Blätter wackeln
und ein paar dunkle Schatten, die richtiggehend von Ast zu Ast flogen
– Kapuzineraffen. Victors Pfiffe hatten tatsächlich einige
dieser kleinen Affen angelockt. Doch so bald sie uns gesehen und festgestellt
hatten, dass wir – offensichtlich – keine ihrer Verwandten
waren, drehten sie gleich um und kehrten wieder dahin zurück, wo
sie hergekommen waren. Ich war fasziniert. Nicht nur von den Affen sondern
vor allem von Victors Fähigkeit, ein Rascheln von Blättern,
einen Schrei in der Ferne oder auch das Pfeifen von Vögeln und Affen
sofort den entsprechenden Tieren zuzuordnen. Ich schaffte es nicht einmal,
den Hund meiner Großmutter dazu bringen, zu tun was ich wollte und
Victor konnte eine Gruppe wilder Kapuzineraffen im Regenwald mit einem
einzigen Pfiff anlocken!
Schließlich gingen wir weiter in Richtung unseres ursprünglichen
Ziels und nach etwa eineinhalb Stunden gemütlicher
Wanderung ließen wir den dichten Regenwald hinter uns und stießen
auf das Savannen-artige Grasland. Nach weiteren 10 Minuten erreichten
wir eine kleine Aussichtsplattform von der wir den Ausblick auf die Pampa
und den wunderschönen Sonnenuntergang in all seinen Rottönen
genießen konnten. Bevor es ganz dunkel wurde machten wir uns auf
den Rückweg.
Wieder beeidruckte mich Victor mit seinem Instink und der Erfahrung die
wohl alle Indígenas haben, die im Regenwald aufwachsen. Mit seiner
Taschenlampe leuchtete er den Weg aus und entdeckte dabei innerhalb von
Sekundenbruchteilen, während er sie anleuchtete, Spinnen, Kröten
und Skorpione, die ich aufgrund ihrer Tarnung vermutlich nicht einmal
bei Tageslicht und wenn mich jemand darauf hingewiesen hätte, gefunden
hätte. Es war schon stockdunkel, als wir letztendlich wieder bei
der Lodge ankamen und nach dem ereignisreichen Tag genossen wir es, bei
einem kühlen Getränk im Gemeinschaftsraum zu sitzen und den
Geräuschen des Dschungels lauschen, der wohl nie zu schlafen schien.
(Aufgezeichnet von Katrin Mistelbauer)
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Sie hatten ein besonderes Erlebnis in Peru und möchten davon
berichten? Gern veröffentlichen wir Ihren Reisebericht. Schreiben
Sie uns bitte an info@peruline.de.
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WUSSTEN
SIE, ...? |
... dass es in Peru 3700 verschiedene Schmetterlingsarten gibt und Peru
damit an erster Stelle weltweit steht?
... dass das in der Selva beheimatete Faultier mit einer Körpergröße
von 50 cm gerade einmal 5 kg auf die Wage bringt?
... dass die Eisenbahnstrecke von Callao in das andine Hochland auf 4800
m über dem Meeresspiegel liegt und 69 Tunnel sowie 67 Brücken
durchfährt?
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WIR
ÜBER UNS |
peruline ist der touristische Informationsdienst
rund um Reisen nach Peru, der von zahlreichen touristischen Unternehmen
unterstützt und finanziert wird. Unsere Arbeit dient sowohl den Produkten,
als auch dem Land selbst.
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- CallCenter in Deutschland: Tel.: 0851-7565644; Telefax: 0851-7565651
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aus Peru. Diesen Monat hat Sabrina Mc Fadden den Newsletter für Sie
zusammengestellt. Falls Sie Anregungen und Vorschläge für unseren
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Mit herzlichen Grüßen aus Lima,
Ihre Sünje Fischer
peruline
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