PERULINE
Postfach 1323
D-94003 Passau
Tel. +49 (0851) 756 56 44
Fax. +49 (0851) 756 56 51

e-mail: callcenter@peruline.de

PERULINE
Av. Grau 255
Miraflores, Lima 18 Perú
Tel. +51 (01) 242 36 42
Fax. +51 (01) 242 36 42

e-mail: info@peruline.de

NEWSLETTER DEZEMBER 2005


Liebe Perufreunde,

Wie sehr schon die verschiedenen präinkaischen Kulturen Perus miteinander verbunden waren und sich gegenseitig beeinflusst haben, zeigt beispielweise der Glauben der andinen Kulturen, in denen immer wieder dieselben Elemente und Symbole auftauchen - so der Puma, die Schlange und der Kondor als Repräsentanten verschiedener Ebenen des andinen Kosmos. Die Chavín-Kultur ist dafür ein gutes Beispiel. Für sie wird jetzt in der Nähe der Ausgrabungsstätte Chavin de Huantar ein Museum errichtet, erfahren Sie mehr dazu in unserem TopThema.

Wir freuen uns, zwei neue Partner, das Hotel Maury in Lima und das Puntas Ballenas Inn in Mancora in unserer peruline-Familie begrüßen zu dürfen und sind außerdem gespannt auf die Neuerungen des Manu Wildlife Centers nach seinem Umbau.
Im Regionenteil entführen wir Sie in den peruanischen Regenwald und das Tambopata Reservat im Süden des Landes. Aus erster Hand erzählt Katrin Mistelbauer im Reisebericht von ihren persönlichen Eindrücken, die sie dort nach einer Reise durch den Süden Perus gewonnen hat.

Das Jahr neigt sich dem Ende und das peruline-Team wünscht Ihnen ein Frohes Weihnachtsfest, schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2006, in dem wir Sie mit einer neuen Ausgabe unseres Newsletters wieder über die wichtigsten Ereignisse rund um Peru informieren werden!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihre Sünje Fischer

UNSERE THEMEN:
Top Thema Unsere Partner
Chavín de Huantar - ein bedeutendes Zeremonialzentrum bekommt endlich sein Museum Das Hotel Maury und die Erfindung des Pisco Sour
Kurz & Bündig Punta Ballenas Inn am Strand des Surferparadieses Mancora
Neue peruanische Flugline Wayraperu nimmt vor Weihnachten Betrieb auf Manu Wildlife Center schließt für zweimonatigen Umbau
Prozess um Beschädigung der Sonnenuhr in Machu Picchu Casa Andina Puno: Saisonale Schließung zweier Hotels in Puno
Eintrittserhöhung für Machu Picchu und Cusco im Gespräch Chilenische Luftwaffe zu Gast im Gran Hotel Chiclayo
DEG investiert 6,7 Mio US-Dollar in peruanisches Zugstreckennetz Aus den Regionen
Jaguar - Steinrelief in der Ausgrabungsstätte Huaca Partida entdeckt Regenwald: Tambopata Nationalpark
Naturschutzgebiete Perus Reisenotizen
Feste und Feierlichkeiten rund um Cusco Der Affenflüsterer
  Wussten Sie, ...?
  Wir über uns

TOP

 TOP THEMA

Chavín de Huantar - ein bedeutendes Zeremonialzentrum bekommt endlich sein Museum

Chavin de HuantarDrei Jahre dauerten die Verhandlungen zwischen dem Amt für Internationale Zusammenarbeit in Japan und dem Nationalen Kulturinstitut von Peru (INC) an. Nun sind beide Parteien zu einer Einigung gekommen: Das Japanische Amt wird für den Bau eines Nationalmuseums in Chavín einen Zuschuss in Höhe von 2,7 Millionen US-Dollar gewähren. Damit erfüllt sich ein Traum vieler Archäologen, denn die archäologische Städte Chavin de Huantar gilt als eine der wichtigsten Einflusszentren verschiedener peruanischen Kulturen. Bereits Julio C. Tello, der berühmte peruanische Archäologe, der die ersten Ausgrabungsarbeiten in Chavin leitete, hatte das Projekt eines grossen Museums am Ort der Ausgrabungsstätte angedacht.

Chan ChanChavín de Huantar befindet sich im Callejón de Conchucos in der Cordillera Blanca und wurde um das Jahr 800 v.Chr. von der Chavín-Kultur erbaut, deren Einfluss sich im Norden bis nach Cajamarca und Chiclayo, im Süden bis nach Ayacucho und Ica erstreckt haben soll. Pilger kamen sogar aus dem Regenwald angereist, um in Chavin das Orakel nach den Zukunftsaussichten z. B. für das Wetter und damit für die Landwirtschaft zu konsultieren. Von Julio C. Tello entdeckt, wurde die Stätte im Jahre 1985 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Das Heiligtum besteht aus einem Haupttempel mit einem weitreichenden Tunnellabyrinth, vor dem sich ein nach den Himmelsrichtungen ausgerichtetes Quadrat befindet sowie ein Tempel mit vorgelagertem runden Zeremonialareal.

Ein bereits bestehendes kleines Museum beherbergt einige Keramiken sowie die für die Chavín-Kultur typischen Steinköpfe mit der Symbolik vieler Andenkulturen: Kondor, Puma und Schlange als Symbole der Dreiteilung des Kosmos. Die Klauen des Kondors repräsentieren die Luft, die Zähne des Pumas die Erde und die Schlange das Wasser.
Das jetzige Museum in Chavin ist ungenügend ausgestattet, daher wird der Hauptteil der Fundstücke derzeit im Archäologischen Museum in Huaraz sowie in verschiedenen Museen in Lima - wie beispielsweise die Raimondi-Stele oder der Tello-Obelisk (nach seinem Entdecker benannt) im Archäologischen und Anthropologischen Museum - ausgestellt. Nur mehr ein Steinkopf befindet sich an seiner originalen Stelle an der Mauer des Tempels, da alle anderen Köpfe durch die Schlammlawine im Jahre 1945 erfasst und begraben wurden. Im Jahre 1993 wurden weitere Teile des Heiligtums durch den über die Ufer tretenden Fluss Mosna zerstört. Cabeza Clava in Chavin de Huantar

Es gibt noch viele Rätsel rund um Chavin de Huantar. Archäologen glauben, dass sich unter dem Dorf Cahvin nahe der Ruinenstätte weitere Tempelstrukturen befinden, die aber nicht ausgegraben werden können, weil dazu das komplette Dorf abgetragen werden müsste. Die Stätte selbst ist angeblich erst zu 1% wieder ausgegraben, daher soll neben dem Museum auch noch eine dauerhafte Institution für Archäologen und Wissenschaftler entstehen, die die Ausgrabungsarbeiten, Sicherung, Erhalt und Forschung ständig vorantreiben.
Um die erforschten Objekte vor Ort in einen sinnvollen Zusammenhang mit dem Fundort zu stellen, soll noch vor 2007 mit japanischer Unterstützung mit dem Bau des Museums begonnen werden. Das Museum soll 700 Meter nördlich der Plaza de Armas vom Dorf Chavín entfernt errichtet werden, also etwa einen Kilometer außerhalb des zeremoniellen Zentrums.

Links:
Mehr Informationen zum Heiligtum Chavin de Huantar in der Umgebung von Huaraz finden Sie auf unserer Website www.peruline.de
Suchen Sie für den Besuch der Region noch eine geeignete Unterkunft? Wir empfehlen Ihnen unsere Partnerhotels Andino Club Hotel und Pastoruri Hotel.
Für weitere Fragen schicken Sie uns einfach eine Email an info@peruline.de

TOP

 KURZ & BÜNDIG

Neue peruanische Flugline Wayraperu nimmt vor Weihnachten Betrieb auf

Mit der Ankunft des ersten Flugzeuges des Typs Fokker 100 auf dem Flughafen Jorge Chávez von Lima fiel am 30. November der Startschuss für die neue peruanische Flugline Wayraperu, die laut Angaben des Unternehmens noch vor Weihnachten den Flugbetrieb aufnehmen soll. Zahlreiche Destinationen innerhalb Perus, darunter die beliebten Ziele Cusco, Arequipa, Piura, Trujillo und Puerto Maldonado, werden von Wayraperu - "wayra" ist das Quechua-Wort für Wind - in Zukunft angeflogen werden.

Für weitere Fragen können Sie auch einfach eine Email an info@peruline.de schreiben.

TOP

Prozess um Beschädigung der Sonnenuhr in Machu Picchu

Terrassenfels bei Machu Picchu Bei den Dreharbeiten für einen Werbespot war vor drei Jahren das zeremonielle Zentrum Intihuatana, die berühmte Sonnenuhr auf Machu Picchu, durch einen herabstürzenden Kamerakran beschädigt worden. Ein Teil der Spitze des aus Granit gebauten Heiligtums war damals abgebrochen, was grosse Empörung bei den auf Machu Picchu arbeitenden Archäologen und Historiker hervorrief.
Nun wurde das erste Verfahren abgeschlossen. Das Gericht verhängte eine Strafe von sechs Jahren Haft für den verantwortlichen Arbeiter. Anfechtungsverfahren sowie das Urteil für weitere Beteiligte stehen allerdings noch aus.


TOP

Eintrittserhöhung für Machu Picchu und Boleto Turistico de Cusco im Gespräch

Kathedrale in CuscoDie vergangenen Wirren über Erhöhungen des Eintrittspreises für Machu Picchu bleiben weiter bestehen. Der Direktor des Nationalen Kulturinstitutes von Cusco, David Ugarte, hat bislang den Preisanstieg für Besucher nach Machu Picchu weder dementiert noch bestätigt. Angedacht ist eine Erhöhung auf 30 US$ Anfang des nächsten Jahres. Im Gespräch ist außerdem die Anhebung des Preises für den Boleto Turistico de Cusco (Eintrittspass für die Sehenswürdigkeiten Cuscos), der derzeit bei 20 US$ bzw. 10 US$ für Studenten liegt.
Definitive Entscheidungen sind allerdings noch nicht getroffen.

 

TOP

DEG investiert 6,7 Mio US-Dollar in peruanisches Zugstreckennetz

Zugstrecke nach HuancayoFür den Ausbau der von Ferrocaril Central Andino (FCCA) betriebenen 500 km langen Strecke vom peruanischen Hafen Callao (bei Lima) in das andine Hochland stellt die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) 6,7 Mio USD und weitere 1,8 Millionen dem Konzessionsnehmer zur Verfügung. Weitere Zuschüsse dürfen von der Inter-American Corporation for Infrastructure Finance (ICIF) in Form von Infrastrukturfazilitäten der Interamerikanischen Entwicklungsbank erwartet werden. Dies dient unter anderem der Umrüstung auf den lokal geförderten, umweltfreundlicheren Treibstoff Erdgas.

Links:
Informationen zu den Zugverbindungen innerhalb Perus finden Sie in der Rubrik Transport auf unserer Website www.peruline.de
Für weitere Fragen können Sie auch einfach eine Email an info@peruline.de schreiben.

TOP

Jaguar - Steinrelief in der Ausgrabungsstätte Huaca Partida entdeckt

Die unter dem japanischen Archäologen Koíchiro Shíbata stehende Archäologengruppe gab kürzlich Auskunft über die Fortschritte der Ausgrabungen in der historischen Stätte Huaca Partida in der Nähe des Dorfes Nepeña an der nördlichen Küste Perus. Die Archäologen entdeckten eine in Stein gemeisselte, einen Meter breite Figur, deren Kopf einen Jaguar symbolisieren soll und die in Symbolik und Aussehen den Steinfiguren und Köpfen des bekannten Zeremonialzentrums von Chavin de Huantar ähnelt. Dieses in hervorragendem Konservierungszustand befindliche Relief - laut Angaben in der Zeit zwischen 800 und 700 v. Chr. entstanden - gibt weitere Grundlagen für die Erforschung der dort ansässigen Cupisnique-Kultur (1800 v. Chr bis 500 n. Chr.) sowie deren Vergleich mit der Chavín-Kultur (800-400 v. Chr.). Seit Beginn der Ausgrabungsarbeiten vor zwei Jahren wurden bisher etwa 10 % des in drei Etappen konstruierten zeremoniellen Zentrums erschlossen.

TOP

Naturschutzgebiete Perus

Sonnenuntergang im Tambapoto NaturreservatPeru ist eines der artenreichsten Länder der Welt sowohl Flora als auch Fauna betreffend. Um diese zu schützen, gibt es in Peru 10 Nationalparks, 11 Naturreservate und zahlreiche weitere Schutzgebiete. peruline hat auf seinen Internetseiten eine Übersicht über verschiedene Arten von Naturschutzgebieten mit ihrer jeweiligen Definition zusammengetragen und liefert detaillierte Beschreibungen zu den wichtigsten Nationalparks und Naturreservaten. Eine Karte erleichtert Ihnen den Überblick.

Links:
Um nähere Informationen über Lage, Ausdehnung, heimische Pflanzen- und Tierwelt der Nationalparks und Naturreservate zu erfahren, besuchen Sie bitte die neue Rubrik "Naturschutzgebiete" auf unseren Seiten.

TOP

Feste und Feierlichkeiten rund um Cusco

Cusco TänzerAuch in der vermeintlich ruhigen Saison tut sich in Cusco jede Menge. Gerade in der Zeit um Weihnachten sowie im Januar und im Februar laden zahlreiche religiöse und traditionelle Feierlichkeiten dazu ein, hautnah die Traditionen des Landes kennenzulernen.
Zu Maria Empfängnis am 8. Dezember werden in zahlreichen Orten in der näheren Umgebung Cuscos Feiern, Tänze und sogar Stierkämpfe veranstaltet.
Am 24. Dezember findet auf der Plaza de Armas von Cusco ein typischer Markt statt, der Künstler und Kunsthandwerker aus dem gesamten Süden des Landes versammelt - eine einmalige Gelegenheit kunstvolle und typische Keramiken, Schmuck und Stoffe zu erstehen.
Am 6. Januar finden die Weihnachtsfeierlichkeiten ein Ende. Zahlreiche Theateraufführungen stellen den Besuch der Heiligen drei Könige beim Jesuskind dar während in San Pablo sogar ein Wettkampf der drei Könige zu Pferde veranstaltet wird.
Zahreiche Feste zu Ehren der Virgen de la Candelaria (Maria Lichtmess) gibt es am 2. Februar in mehreren Provinzen Cuscos.
Von 20. Februar bis 9. März wird schließlich Karneval gefeiert. Bunt und fröhlich geht es dabei in den meisten Provinzen zu, jeder Ort besitzt seine eigenen Traditionen und Bräuche, die farbenprächtig zur Schau gestellt werden.
Besuchen Sie Cusco und erleben Sie traditionelle Feste das ganze Jahr über!

Links:
Wir empfehlen das fürstliche Picoaga Hotel als Ausgangspunkt für Besuche Cuscos während des ganzen Jahres!
Für nähere Informationen zu einer der genannten oder auch weiteren Feierlichkeiten schreiben Sie uns einfach eine e-mail an info@peruline.de.

TOP

 UNSERE PARTNER

Das Hotel Maury und die Erfindung des Pisco Sour

Die berühmte Pisco Sour BarWir freuen uns, eines der traditionsreichsten Hotels in Peru bei peruline begrüßen zu dürfen!
Das Hotel Maury befindet sich direkt im Zentrum Limas, 50 Meter von der Plaza de Armas entfernt, so dass alle Sehenswürdigkeiten des historischen Zentrums bequem zu Fuß zu erreichen sind. Bis in die 80er Jahre hinein war es das berühmteste Hotel der Stadt und öffnete dann im Februar 2000 seine Türen in neuem Stil, der die Standards eines 3-Sterne-Hotels bei weitem übertrifft.
Die 64 Zimmer und 12 Suiten sind ausgestattet mit Telefon, Fernseher, Internetanschluss sowie Heizung und Klimaanlage. Auch kulinarisch hat das Hotel diverse Angebote und lässt so keine Wünsche des Gastes offen. Wählen Sie zwischen dem exquisiten Hotelrestaurant "Salon de los Espejos" (Spiegelsaal), dem Chinarestaurant "Chifa Maury" oder dem schnellen Imbiss im Selbstbedienungsrestaurant "Maury Express". Oder genießen Sie in der Maury Bar den Pisco Sour, denn nirgendwo sonst ist das Nationalgetränk authentischer als an dem Ort, wo es erfunden wurde! Der Pisco Sour wurde der Legende nach Anfang des letzten Jahrhunderts zum ersten Mal vom Barkeeper des Hotels Maury serviert und ist eine Mischung aus dem Traubenschnaps Pisco, Limettensaft, Eiklar und Zucker.

Geniessen Sie den Aufenthalt im Hotel Maury, dem geschichtsträchtigen und stilvollen Hotel im Herzen des kolonialen Lima!

Links:

Möchten Sie Ihre ersten Tage in Peru direkt in der Nähe der wichtigsten Sehenswürdigkeiten verbringen? Hier erfahren Sie mehr über das Hotel Maury.

Für weitere Fragen können Sie auch einfach eine Email an info@peruline.de schreiben.

TOP

Punta Ballenas Inn am Strand des Surferparadieses Mancora

Restaurant des Punta Ballenas InnWir freuen uns, heute auch das Hotel Punta Ballenas Inn als neuen Partner bei peruline begrüßen zu dürfen!

Peru hat mehr zu bieten als Anden und Urwald - Mancora gilt als DER Traumstand in Peru, nicht nur für Surfer.
Das erste Hotel am Strand von Mancora verfügt über insgesamt 9 Zimmer und zwei Suiten und besticht nicht nur durch sein weitläufiges Anwesen, sondern vor allem durch den exzellenten persönlichen Service. Mit seiner günstigen Lage direkt am Strand bietet es dem Besucher zaDas Puntas Ballenas Innhlreiche Möglichkeiten der Entspannung. Im Hotel selbst kann der Gast am Pool im gepflegten Garten entspannen oder auch in Ruhe die hauseigene Bibliothek oder den Fernsehsaal besuchen.

Der Chef des Hotels ist in seinem Restaurant gleichzeitig Küchenchef und weiß aus jahrelanger Erfahrung tausende Anekdoten über die Gegend, ihre Geschichte und Entwicklung zu erzählen. Bei einem vom Chef selbst kreierten Cocktail oder den kulinarisch köstlich zusammengestellten Fischgerichten, die ein Meisterwerk für sich sind, kann man aus erster Hand mehr über Land und Leute erfahren als irgendwo sonst.
Kombinieren Sie eine Rundreise durch Peru mit einem Strandaufenthalt in Mancora! Wenn Sie die wichtigsten kulturellen und natürlichen Highlights Perus kennengelernt haben, können Sie sich vor Ihrer Heimreise wunderbar einige Tage am Strand entspannen. Genießen Sie dabei die persönliche Spitzenbetreuung im Hotel Punta Ballenas Inn.

Links:

Sehen Sie sich doch das Punta Ballenas Inn in der Diashow etwas näher an.

Für Reservierungen und Fragen schreiben Sie uns einfach eine Email an info@peruline.de

TOP

Manu Wildlife Center schließt für zweimonatigen Umbau

Manu Wildlife CenterDas Manu Wildlife Center wird laut Angaben der Betreiberagentur in den Monaten Januar und Februar 2006 geschlossen bleiben, um Renovierungsarbeiten am Hauptgebäude sowie anderen Teilen der Lodge vorzunehmen.
Bisher für diesen Zeitraum getätigte Buchungen werden ohne Einschränkung der Serviceleistungen erfüllt. Den Gästen stehen die Bungalows mit Badezimmer und heißem Wasser wie gewohnt zur Verfügung.
Für Kunden, die im Januar oder Februar gerne an einem Regenwaldprogramm teilnehmen möchten, empfehlen wir die Sandoval Lake Lodge und das Heath River Wildlife Center. Am ersten März öffnet das Manu Wildlife Center dann mit seinem Programm "Manu Wildlife Center und Biotrip, von den Anden zum Amazonas" in verbesserter Form.

Links:
Hier finden Sie nähere Informationen über das Manu Wildlife Center. Für Alternativprogramm schauen Sie unter Sandoval Lake Lodge und Heath River Wildlife Center.
oder schreiben Sie uns eine Email an info@peruline.de

TOP

Casa Andina: Saisonale Schließung zweier Hotels in Puno

Buffet des Casa Andina Plaza PunoDas Casa Andina Puno Tikarani wird vom 2. Dezember bis einschließlich 1. Januar saisonbedingt seine Türen schließen, während im Anschluss das Casa Andina Puno Plaza vom 4. Januar bis 10. Februar geschlossen sein wird. In dieser Zeit wird jeweils eines der beiden Hotels in normalem Betrieb sein. Danach werden Ihnen beide Casa Andino Puno Hotels jedoch wieder wie gewohnt mit ihrem andinen Flair und gutem Service zur Verfügung stehen.

 

Links:

Wenn Sie mehr über unser Partnerhotel Casa Andina Puno Plaza erfahren möchten, schauen Sie auf unseren Internetseiten.

Für weitere Fragen schreiben Sie bitte eine Email an info@peruline.de.

TOP

Chilenische Luftwaffe zu Gast im Gran Hotel Chiclayo

Galadiner des Gran Hotel ChiclayoAuf Einladung einiger ranghoher Mitglieder der peruanischen Luftwaffe FAP (Fuerza Aérea Peruana) war am 24. November eine Delegation der chilenischen Luftwaffe (Fuerza Aérea Chilena) in unserem Partnerhotel Gran Hotel Chiclayo zu Gast. Während man den Gästen vorzügliche peruanische Speisen im Hotelrestaurant "Huaca de Oro" servierte, kamen diese auch in den Genuss einer Vorführung typischer Tänze wie der Marinera und des Tondero. Sowohl die Repräsentanten der peruanischen als auch der chilenischen Luftwaffe waren vom persönlichen Service und dem warmen Empfang begeistert. Das Gran Hotel Chiclayo konnte damit wieder einmal unter Beweis stellen, dass es das beste Hotel der Stadt ist und souverän auch spezielle Gäste betreut.

Links:
Wenn auch Sie sich vom erstklassigen Service des Gran Hotel Chiclayo überzeugen lassen möchten, so besuchen Sie unsere Website
oder schreiben Sie uns eine Email an info@peruline.de

TOP

 
 AUS DEN REGIONEN

Regenwald: Tambopata Nationalreservat

Puerto Maldonado ist die Hauptstadt der Provinz Madre de Dios und befindet sich an der Flussmündung des Flusses Madre de Dios und des Tambopata Flusses. Die Provinz Madre de Dios ist eine der Regionen mit der größten Biodiversität der Welt und beherbergt drei wichtige Naturschutzgebiete: den Manu Nationalpark (1987 von der UNESCO zum Naturerbe der Menschheit erklärt), den Nationalpark Bahuaja-Sonene sowie das TaRiesenotter am Sandoval Lakembopata Nationalreservat.

Als idealer Ort zur Schmetterlingsbeobachtung ist das Tambopata Nationalreservat Heimat für 1.265 verschiedene Arten. Desweiteren verwandeln mehr als 600 Vogelarten, 90 Säugetierarten und 120 Arten von Reptilien und Amphibien sowie unzählbare Insektenarten das Naturreservat zu einem Paradies für Naturliebhaber. Das dort heimische Faultier oder den Ameisenbär, den Tapir oder eine der vielen Affenarten zu beobachten, ist wohl ein unvergessliches Erlebnis.
Eine besondere Rarität sind außerdem die Shanshos-Vögel (opisthocomus hoazin), die wegen ihrer Größe und ihrem unangenehmen Geruch auffallen. Forscher behaupten, sie seien Nachkommen des berühmten Urvogels Archäopterix, auf jeden Fall sind sie aber die einzigen auf der Erde vorkommenden Vögel, die wiederkäuen. Von Puerto Maldonado erreicht man das 274.690 Hektar umfassenden Tambopata-Reservat in knapp einer Stunde mit dem Boot entlang des Tambopata Flusses, an dessen Verlauf man langsam in die farbenreiche Welt des Urwaldes eintaucht.
Hoatzing
Der inmitten des Tambopata Reservates gelegene Sandoval See und der Cocococha See gelten als zwei der schönsten Urwaldseen Südamerikas und bieten dem Besucher Gelegenheit, bei einer Bootstour auf dem See Riesenotter, Kaimane, Wasserschildkröten und viele weitere exotische Tierarten zu beobachten.

Ausflüge in das Tambopata-Reservat können sehr gut in eine Rundreise durch Südperu eingebunden werden. Von Cusco aus ist man in nur 30 Flugminuten in Puerto Maldonado, es gibt mehrere Flugverbindungen täglich von/nach Lima und Cusco.

Links:

Weitere Informationen zum Tambopata Nationalreservat finden Sie hier. Lesen Sie außerdem mehr zu anderen Naturschutzgebieten auf unseren Seiten.

Haben Sie Interesse, in Ihren Urlaub eine Reise in den südlichen peruanischen Regenwald einzubinden? Die Sandoval Lake Lodge befindet sich direkt an den Ufern des Sandoval Lake und bietet eine Reihe von mehrtägigen Regenwaldprogrammen an.
Für weitere Fragen schreiben Sie bitte eine Email an info@peruline.de

TOP

 REISENOTIZEN

Der Affenflüsterer

Affe¡Rápido, ven!” flüsterte mir unser Guide Victor zu und zog mich am Arm querfeldein durch das Dickicht abseits der Dschungelpfade, über umgefallene Bäume und kleine Rinnsale, vorbei an riesigen Ameisen- und Termitenbauten und durch dichtes Gebüsch. Zwischendurch blieb er immer wieder stehen und lauschte bevor wir unseren Sprint durch den Dschungel fortsetzten. Ich hörte nichts anderes als schon den ganzen Tag zuvor: Pfiffe und Gezwitscher von Vögeln, Rascheln von Blättern, das Summen des Gelsenschwarms der uns verfolgt. Aprupt blieb Victor stehen, blickte einen Moment suchend in die Baumkronen und zeigte mir endlich, wen oder was wir verfolgt hatten. Auf einem Ast, etwa 6 Meter über uns befanden sich zwei rote Brüllaffen, die größten Affen die in der Umgebung von Puerto Maldonado zu finden sind! Während einer von ihnen faul herum lag klettert der andere geschickt durch die Bäume. Mit großem Interesse beobachtete ich die großen Tiere mit ihrem wunderschön glänzenden, rot-braunen Fell.

Nach einigen Minuten machten wir uns auf den Weg zurück zum Urwaldpfad, den wir ja eigentlich bis zu den Heath Pampas wandern wollen. Da wir erst am Nachmittag losgegangen waren, um der großen Mittagshitze zu entgehen, mussten wir nun weiter, um noch vor Sonnenuntergang in dieses natürliche Grasland, mitten im tiefsten Regenwald, zu gelangen. Doch lange dauerte unsere Wanderung noch nicht, als Victor wieder stehen blieb und den seltsamen Pfiff wiederholte, den er schon vorher öfters durch den Regenwald Bächlein im Regenwaldschallen hatte lassen. Bis uns plötzlich von weiter weg ein ähnlicher Pfiff anwortete. Victor deutete uns, uns nicht zu bewegen und kein Geräusch zu machen bevor er erneut pfiff. Wieder antwortete etwas mit dem gleichen Laut und schon sah man in den Baumkronen Äste und Blätter wackeln und ein paar dunkle Schatten, die richtiggehend von Ast zu Ast flogen – Kapuzineraffen. Victors Pfiffe hatten tatsächlich einige dieser kleinen Affen angelockt. Doch so bald sie uns gesehen und festgestellt hatten, dass wir – offensichtlich – keine ihrer Verwandten waren, drehten sie gleich um und kehrten wieder dahin zurück, wo sie hergekommen waren. Ich war fasziniert. Nicht nur von den Affen sondern vor allem von Victors Fähigkeit, ein Rascheln von Blättern, einen Schrei in der Ferne oder auch das Pfeifen von Vögeln und Affen sofort den entsprechenden Tieren zuzuordnen. Ich schaffte es nicht einmal, den Hund meiner Großmutter dazu bringen, zu tun was ich wollte und Victor konnte eine Gruppe wilder Kapuzineraffen im Regenwald mit einem einzigen Pfiff anlocken!

Schließlich gingen wir weiter in Richtung unseres ursprünglichen Ziels und nach etwa eineinhalb Stunden Heath Pampas Sonnenunterganggemütlicher Wanderung ließen wir den dichten Regenwald hinter uns und stießen auf das Savannen-artige Grasland. Nach weiteren 10 Minuten erreichten wir eine kleine Aussichtsplattform von der wir den Ausblick auf die Pampa und den wunderschönen Sonnenuntergang in all seinen Rottönen genießen konnten. Bevor es ganz dunkel wurde machten wir uns auf den Rückweg.

Wieder beeidruckte mich Victor mit seinem Instink und der Erfahrung die wohl alle Indígenas haben, die im Regenwald aufwachsen. Mit seiner Taschenlampe leuchtete er den Weg aus und entdeckte dabei innerhalb von Sekundenbruchteilen, während er sie anleuchtete, Spinnen, Kröten und Skorpione, die ich aufgrund ihrer Tarnung vermutlich nicht einmal bei Tageslicht und wenn mich jemand darauf hingewiesen hätte, gefunden hätte. Es war schon stockdunkel, als wir letztendlich wieder bei der Lodge ankamen und nach dem ereignisreichen Tag genossen wir es, bei einem kühlen Getränk im Gemeinschaftsraum zu sitzen und den Geräuschen des Dschungels lauschen, der wohl nie zu schlafen schien.
(Aufgezeichnet von Katrin Mistelbauer)

Links: Für mehr Informationen schreiben Sie uns einfach eine Email an info@peruline.de

Sie hatten ein besonderes Erlebnis in Peru und möchten davon berichten? Gern veröffentlichen wir Ihren Reisebericht. Schreiben Sie uns bitte an info@peruline.de.

TOP

 WUSSTEN SIE, ...?

... dass es in Peru 3700 verschiedene Schmetterlingsarten gibt und Peru damit an erster Stelle weltweit steht?

... dass das in der Selva beheimatete Faultier mit einer Körpergröße von 50 cm gerade einmal 5 kg auf die Wage bringt?

... dass die Eisenbahnstrecke von Callao in das andine Hochland auf 4800 m über dem Meeresspiegel liegt und 69 Tunnel sowie 67 Brücken durchfährt?

TOP

 WIR ÜBER UNS

peruline ist der touristische Informationsdienst rund um Reisen nach Peru, der von zahlreichen touristischen Unternehmen unterstützt und finanziert wird. Unsere Arbeit dient sowohl den Produkten, als auch dem Land selbst.

Unsere Serviceleistungen auf einen Blick:
- CallCenter in Deutschland: Tel.: 0851-7565644; Telefax: 0851-7565651
- Hilfe bei der Zusammenstellung von Rundreiseprogrammen info@peruline.de
- Informationen zu Hotels, Lodges und Sprachschulen
- Tipps für Reisen nach Peru mit vielen nützlichen Links auf unserer Homepage www.peruline.de
- Organisation und Durchführung von Pressereisen
- Bildarchiv

Unser monatlicher Newsletter informiert Sie über aktuellste Neuigkeiten aus Peru. Diesen Monat hat Sabrina Mc Fadden den Newsletter für Sie zusammengestellt. Falls Sie Anregungen und Vorschläge für unseren Newsletter haben, freuen wir uns über Ihre e-mail.
Für weitere Informationen, Tipps beim Zusammenstellen von Peruprogrammen oder Kontakten zu unseren Partnerunternehmen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur dasVerfügung.
Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!
Besuchen Sie auch den touristischen Informationsservice für Ecuador www.ecuadorline.de und für Bolivien www.bolivialine.de.

Mit herzlichen Grüßen aus Lima,
Ihre Sünje Fischer
peruline

TOP